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And the Oscar went to ...: Dr. Schultz, Miss Lawrence und Adele

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Das fängt doch mal wieder gut an, das Filmjahr. (Foto: dpa)

Das fängt doch mal wieder gut an, das Filmjahr.

Das fängt doch mal wieder gut an, das Filmjahr.

Unser deutschsprachiger Christoph hat es gerissen!

Im Sinne von "rausgerissen" ...

... und "hingerissen".

Für seine Rolle als Dr. King Schultz in "Django Unchained" erhielt er seinen zweiten Oscar innerhalb kürzester Zeit.

Zum zweiten Mal verdankt er, auch seiner eigenen Meinung nach, diesen Goldjungen seinem persönlichen "Goldjungen": Quentin Tarantino.

Von Gefühlen fast überwältigt, dankte er recht vielen Menschen, aber vor allem seinem Regisseur, inzwischen wahrscheinlich Freund und Meister, Mister Tarantino.

Vorher gab es auch noch ein Küsschen für die Gattin, ...

... die eine ausgezeichnete Figur neben ihrem persönlichen Golden Guy machte.

Emotional war diese Oscar-Nacht.

Es gab Überraschungssieger und -siegerinnen ...

... und alte Bekannte.

Was einen auch nicht kaltlässt, ...

... aber schöner noch sind doch diese Momente, in denen es etwas Neues gibt.

Die nicht nur den Müttern die Tränen in die Augen treiben.

Alle wollen ihn mal anfassen: Mama, Papa, kleiner Bruder und großer Bruder.

Ein Oscar als "Beste Hauptdarstellerin" ging an Jennifer Lawrence für "Silver Linings Playbook".

Einfach hinreißend, die 22-Jährige!

Es war ihr peinlich, über ihr fantastisches Kleid zu stolpern. Männer aus allen Sitzreihen wollten ihr zu Hilfe eilen, aber sie fing sich selbst wieder.

Jennifer Lawrence und Anne Hathaway, die einen Oscar für die beste weibliche Nebenrolle in "Les Miserables" erhielt, hatten wirklich beide wunderbare Kleider an, nur mal nebenbei bemerkt.

Die Farbe des Abends: weiß.

Wie ein Schneewittchen sah Anne Hathaway aus, ...

... und anfangs dachte man noch: "Oh je, hatten wir nicht darum gebeten, diese Brüste-Diskussion endlich abschließen zu können?"

Die meisten hielten sich ja auch daran, nicht zu viel zu zeigen.

Außer vielleicht Samantha Barks ("Les Miserables"), obwohl das dennoch irgendwie sehr dezent aussah.

Ganz anders als bei Heidi Klum, die den Schuss wohl nicht gehört hatte.

Ja, du hast immer noch eine tolle Figur! Aber das ist zu viel, wo soll man da denn hingucken?

Apropos Hingucker: Bleiben wir mal bei der Optik. Überraschung des Abends: ...

... Charlize Theron mit raspelkurzem Blondhaar. Neue Rolle?

Nö, einfach so.

Sieht super aus.

Und getanzt hat sie auf der Bühne mit Channing Tatum, als hätte sie nie etwas anderes gemacht.

Theron kam mit ihrer Mutter. Überhaupt hatten viele Stars ein Familienmitglied dabei statt einer Alibi-Frau oder eines geborgten Mannes.

Theron hatte sich mit ihrem Dior-Kleid auch an das Motto von Anne Hataway gehalten: ...

... Business in front, Party at the back."

"Les Miserables" - läuft seit letzter Woche im Kino und selbst der hartgesottenste Musical-Hasser muss zugeben: ...

... Der Auftritt der Beteiligten, inklusive Hugh Jackman und Amanda Seyfried, ...

... konnte einem die Tränen in die Augen treiben.

Wie immer kam Mister Jackman in Begleitung seiner Frau Deborah Lee Furness.

Die Fotografen lieben Anne Hathaway.

Sie ist wohl das, was man eine natürliche Schönheit nennt, ...

... und in ihrer Dankesrede stellte sie unter Beweis, dass es ihr um mehr geht, als dem Team zu danken: Sie wünscht sich, ...

... dass es Zustände wie im Musical-Klassiker "Les Miserables", die auch noch heute herrschen, nicht mehr geben wird.

Und was blinkt da so auf der Bühne?

Ebenfalls mit einem raffinierten Rückenausschnitt versehen?

Es ist Jane Fonda, die gemeinsam mit Michael Douglas den Oscar für die beste Regie an Ang Lee ("Life Of Pi") übergibt.

Und wir lieben Janes Fondas Falten!

Mal sieht man sie weniger, ..

... mal mehr, und immer ...

... sieht sie gut aus!

Da mag man sich doch ein Beispiel dran nehmen, oder, Amanda Seyfried? Auch sie ein Mitglied des großen ....

... "Miserables"-Casts (hier mit Jessica Chastain, die zwar nominiert war, deren Film "Zero Dark Thirty" aber leer ausging).

Ihr Kleid war jedenfalls sehr schön, wir hoffen allerdings, ...

... dass Seyfried, die die "Cosette" gespielt hat ...

... und bezaubernd singen kann (was sie ja bereits in "Mamma Mia" unter Beweis stellte) , ...

... mal wieder in die Sonne kommt.

Sonne vermeidet die Australierin Naomi Watts anscheinend auch.

Ihr raffiniertes Kleid sah aus jeder Perspektive tatsächlich ....

... anders aus.

Ihr Tsunami-Drama "The Impossible" ging leider leer aus, dafür war ihr Gatte Liev Schreiber, mit dem sie seit Jahren eine skandalfreie Ehe führt, ja dabei.

Und von einem Schwätzchen in der Pause mit Hollywood-Urgestein Jack Nicholson hält das auch nicht ab.

Dabei sein ist alles!

Und nominiert sein ist auch ohne Hauptgewinn eine Art Ritterschlag.

Die zwei verstehen sich! Nicht, dass wir uns falsch verstehen, aber das sind zwei Menschen, die Oscars sammeln wie andere Menschen Briefmarken.

Für Daniel Day-Lewis war es nun der dritte.

Meryl Streep nannte ihn "The finest among equals", er selbst übte sich in Bescheidenheit und Demut, ...

... ganz ähnlich seiner Rolle des Abraham Lincon aus dem gleichnamigen Film.

Day-Lewis bedankte sich bei seiner Frau Rebecca Miller dafür, dass sie die letzten 16 Jahre an seiner Seite oder besser gesagt an der Seite seiner vielfältigen Charaktere ausgehalten hat.

Er gehört zu denen, die mit einer Rolle verschmelzen. Tja, wie mag es heutzutage dann wohl sein, mit "dem letzten Mohikaner" oder eben Präsident Lincoln aufzuwachen?

Familie war übrigens nicht nur in den Filmen dieser Oscar-Nacht ein großes Thema. Auch der nominierte Bradley Cooper kam mit seiner Mama, ...

... ging allerdings anders als Filmpartnerin Jennifer Lawrence mit leeren Händen nach Hause.

Egal, denn bald dreht er wieder mit ihr!

Den Preis für den besten Film verlieh übrigens Präsidentengattin Michelle Obama.

Angekündigt wurde sie von Jack Nicholson, ...

... der sich mit den drei schönsten Produzenten des Abends (George Clooney, Grant Heslov und Ben Affleck) im Scheinwerferlicht sonnte.

"Argo" heißt der Gewinner, und auch wenn sich in der bereits laufenden Award Season ankündigte, dass dieser Film ...

... mehr auf dem Kasten hat als man dachte, ...

... so war Ben Affleck, der eigentlich auch in der Kategorie beste Regie hätte nominiert werden müssen, doch überwältigt von seinem Sieg.

Er beschrieb seine Berg- und Talfahrt der letzten Jahre und kämpfte mit den Tränen, ...

.. als er sich bei Team und ...

... Ehefrau Jennifer Garner bedankte.

Das entspannte Paar ...

... genoss den Abend sichtlich.

Michael Hanekes "Amour" wurde zum besten Auslandsfilm erkoren, ...

... und Emanuelle Riva, die darin eine kranke, alte Frau spielt, ...

... und die als beste Hauptdarstellerin nominiert war, ...

... zeigte schon auf dem roten Teppich, dass sie in Wahrheit nicht zum alten Eisen gehört.

Viele weitere schöne Frauen haben sich blicken lassen.

Jennifer Aniston kam in Valentino und mit dem Verlobten Justin Theroux, ...

... und oh mein Gott, haben Sie das gesehen, diese Hand auf ihrem Bauch, hat das etwa etwas zu bedeuten, ...

... beide konnten ganz entspannt feiern, denn Brad und Angelina sind zu Hause geblieben.

Sängerin Adele, die einen Oscar für ihren James Bond-Song "Skyfall" erhielt, ...

... hatte schon vorher ihr persönliches Highlight: ...

.. Als sie Jennifer Aniston erspäht, will sie nur das, was alles Fans wollen: ...

... den Lieblings-Star mal anfassen und ein Foto.

Ben Affleck hält die Meute kurz mal zurück, damit Renee Zellweger ihre Caroline-Herrera-Robe präsentieren kann, ...

... - hier mit Richard Gere also nochmal von vorne - ...

... und Keith Urban genoss derweil die Aussicht auf seine Gattin Nicole Kidman in einem L'Wren-Scott-Kleid.

Regisseur Ang Lee kam mit der Frau, mit der er seit 30 Jahren verheiratet ist. Ein sympathisches Paar.

Ob diese beiden hier wahnsinnig sympathisch sind, müssen andere beurteilen, er ist jedenfalls sehr reich und sie finden sehr viele Menschen sehr schön: Schauspielerin Salma Hayek und ihr Gatte Francois-Henri Pinault.

Sally Field wird tatsächlich immer schöner - liegt es daran, dass sie schon immer eher alterslos war?

In ihrem Kleid und auch in einem Kurzfilm mit dem Moderator des Abends, ...

.... Seth MacFarlane" (Mitte) ...

... machte sie eine sehr gute Figur. Ihrem "Film-Ehemann" jedenfalls gönnte sie den Preis sehr!

Was hier steht, stimmt jedenfalls nicht.

Seth MacFarlane hat seine Sache sehr gut gemacht!

Wie gut, kann ja jeder selbst beurteilen, es steht jedenfalls fest, dass es schon schlechtere Moderatoren gab!

Die jüngste Oscar-nominierte bekam keinen Goldjungen, ...

... hat dafür aber den Trost, dass sie sich noch einen Oscar erspielen kann, wenn alle anderen Teilnehmer des Abends sich bereits die Radieschen von unten angucken.

Schauspielerin Kristin Chenoweth hatte so eine Art Sylvie-van-der-Vaart-Rolle und machte das ganz hervorragend, hier im Gespräch mit der nominierten, aber nicht bedachten Jessica Chastain.

Die beiden sangen und tanzten und witzelten sich durch das Programm, dass es eine wahre Freude war.

Auch immer eine wahre Freude: Helen Hunt. Ebenfalls nominiert, aber dieses Mal unberücksichtigt.

Sie ließ wissen, dass ihr Kleid von "H&M" sei.

Sieht man nicht, alles richtig gemacht.

Stacy Keibler.

Stacy who? Na, die Freundin von George Clooney!

Mit der war er doch schon letztes Jahr hier.

Ungewöhnlich solide.

Aber Georgie wird eben auch nicht jünger.

Da kann man schon mal zwei Jahre mit derselben Frau auftauchen.

Bald kommt er ja wieder nach Berlin, um seinen Film "The Monuments Men" zu drehen.

Amy Adams in einer Schwanenrobe und ...

... im Gespräch mit Philip Seymour Hoffman. Beide waren nominiert, beide gingen leer aus. Ob sie traurig waren?

Amy Adams jedenfalls sah überwiegend so aus, als würde man ihr den ganzen Abend auf die Schleppe treten.

Bessere Laune hatte da schon Reese Witherspoon, just wieder Mutter geworden und immer noch entzückt darüber, dass die Hormone ihr Haar dicker werden ließen.

Ist er der Verlierer des Abends? Steven Spielberg, wieder ohne Oscar. Er wurde von allen Kollegen hoch gelobt, da könnte schon was dran sein, dass er es langsam persönlich nimmt, leer auszugehen.

Wer war noch da? Bono und seine Tochter, ...

... Jamie Foxx und seine Tochter, ...

... die sich am liebsten über Schulstories und die Liebe unterhalten, ...

... Komiker Jim Carrey wurde gesehen, ...

... Tennis-Ass Maria Scharapowa, ...

... Britney Spears, ...

... Miley Cyrus, ...

... die Traumpaare Catherine Zeta Jones und Michael Douglas, ...

... außerdem natürlich Elton John und Gatte David Furnish, ...

... die unglaublich jung aussehende Barbra Streisand, ...

... die den Klassiker "The Way We Were" zum Besten gab ...

... und ihren Mann James Brolin dabeihatte, ...

... Dave Grohl ließ sich blicken, ...

... und auch Dame Shirley Bassey, ...

... die zur Freude vieler Anwesender ihren Klassiker "Goldfinger" sang.

Zur Vanity-Fair-Party hatte sich Goldmädchen Jennifer Lawrence dann in Silber geschmissen, um endlich ihren Plan durchzuführen: "Was trinken! Alkohol! Die ganze Nacht!"

Wir freuen uns auf nächstes Jahr!

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