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Samstag, 08. Juli 2017

Royales Aufgebot in Hannover: Ernst August und Ekaterina feiern Hochzeit

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Ernst August junior und Ekaterina von Hannover sind jetzt auch kirchlich verheiratet. (Foto: picture alliance / Julian Strate)

Ernst August junior und Ekaterina von Hannover sind jetzt auch kirchlich verheiratet.

Ernst August junior und Ekaterina von Hannover sind jetzt auch kirchlich verheiratet.

In einer romantischen Zeremonie bei traumhaftem Wetter gaben sich die russische Designerin und der Prinz das Ja-Wort.

Aber der Reihe nach.

Bei ihrer Ankunft vor der Marktkirche um kurz vor 12 Uhr wurde die Braut enthusiastisch von Freundinnen und Ernst Augusts Halbschwester Alexandra von Hannover (Mitte) begrüßt.

Anschließend begab sich Ekaterina - ganz traditionell - am Arm ihres Vaters Igor Malyshev in die Kirche.

Der Blick von hinten zeigt: Schwägerin Alexandra ist primär für die Bändigung der meterlangen Schleppe zuständig.

Apropos Brautkleid. Die Braut trug ein weißes Kleid aus feiner Spitze mit breiter Schleppe, aufwendigen Stickereien und funkelnden Perlen-Applikationen am Schleier.

Es handelt sich dabei um den Entwurf der libanesischen Designerin Sandra Mansour, einer langjährigen Freundin der Braut.

Den Traugottesdienst hielt der Altbischof der evangelischen Landeskirche Hannover, Horst Hirschler.

Er ist der Welfen-Familie seit Langem eng verbunden.

Anschließend traten die frisch Vermählten unter Jubel der anwesenden Royal-Fans aus der Kirche.

Gut sichtbar schritten sie über den Marktplatz, auf dem sich über 1000 Schaulustige Hannoveraner versammelt hatten.

Die konnten sich auch über eine gute Aussicht auf den ersten "öffentlichen Kuss" als kirchlich getrautes Paar freuen.

Eigentlich hatten die beiden nämlich schon am 6. Juli geheiratet - und zwar standesamtlich.

Dabei war die kirchliche Trauung natürlich eine viel glamourösere Angelegenheit.

So trug Ekaterina auch einen traditionellen Brautschmuck der Welfen-Familie: Das Diadem auf ihrem Kopf wurde 1913 erstmals von Viktoria Luise, Prinzessin von Preußen und Tochter des letzten deutschen Kaisers, bei ihrer Hochzeit mit dem Urgroßvater des heutigen Bräutigams getragen.

Im Anschluss an die kirchliche Trauung stand eine historische Kutsche vom Landgestüt Celle auf dem Marktplatz bereit, die von zwei weißen und zwei braunen Pferden gezogen wurde.

Noch kurz die Schleppe richten ...

... und schon ging die rund zwanzig minütige Fahrt von der Altstadt in den Stadtteil Herrenhausen los.

Auf der rund fünf Kilometer langen Strecke jubelten dem Paar erneut hunderte Menschen zu.

Die Fahrt endete an der Galerie Herrenhausen, wo das Brautpaar seine Hochzeitsgäste empfängt.

Für den Empfang hatten sich die Gärtner in den Herrenhäuser Gärten nicht lumpen lassen und ...

... die Anlage mit extra für die Feierlichkeiten kunstvoll angelegten Gärten verschönert.

Dabei ist die Galerie nur vorübergehender Standort der Feierlichkeiten. Abends steigt nämlich noch eine private Party auf Schloss Marienburg.

Dabei feiern natürlich nicht nur die zahlreichen Schaulustigen auf der Straße mit dem Brautpaar. Für Empfang und Party luden Ernst August und Ekaterina von Hannover zahlreiche exklusive Gäste ein.

Neben der eben schon erwähnten Alexandra ...

... entzückten vor allem die Monegassen, die ja immerhin Alexandras Halbgeschwister und Ernst Augusts Stiefgeschwister sind, die Massen mit ihrer Anwesenheit.

So kamen neben Pierre Casiraghi und seiner Frau Beatrice, ...

... Charlotte Casiraghi, ...

... und Andrea Casiraghi mit Ehefrau Tatiana Santo Domingo und den gemeinsamen Kindern India und Sasha.

Aber auch Vertreter des deutschen Adels waren anwesend. So zum Beispiel Georg Friedrich von Preußen und seine Frau Sophie.

Und auch Alexander Prinz zu Schaumburg-Lippe und Mahkameh Navabi, mit ausladender Hut-Kreation, wohnten der Trauung bei.

Ekaterina und Ernst August genossen ihren Tag jedenfalls sichtlich.

Selbst die Abwesenheit von Prinz Ernst August senior, dem Vater des Bräutigams, konnte die Laune nicht trüben. Der hatte nämlich angekündigt, der Zeremonie fernbleiben zu wollen - weil er mit der Verbindung nicht einverstanden ist.

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