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Volle Kinos, leere Straßen: Es ist wieder Berlinale!

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Berliner Winter sind ewig lang und immer grau. (Foto: dapd)

Berliner Winter sind ewig lang und immer grau.

Berliner Winter sind ewig lang und immer grau.

Zumindest kann es einem im Februar so vorkommen, wenn Weihnachten schon so lange her und der Frühling noch so weit hin ist.

Wie gut, wenn es da ein wenig Ablenkung gibt.

Denn wenn man schon in der Kälte stehen und frieren muss, ...

.... kann man sich doch gleich ein wenig im Blitzlichtgewitter wärmen ...

... oder im Glanz von Hollywood-Stars sonnen, ...

... um anschließend im warmen Kino die neuesten Filme aus aller Welt zu genießen.

Wenn Berlinale-Direktor Dieter Kosslick ruft, dann kommen alle.

Und auch beim 63. Mal wirkt die Berlinale frisch und keck wie eh und je. Wie Hannelore Elsner übrigens auch.

Das frostige Wetter macht es den Damen aber nicht leicht auf dem roten Teppich. Schauspielerin Nadja Uhl hat da gleich im Berliner Lagen-Look noch ein Spitzenjäckchen übergezogen.

Nina Hoss will aber lieber zeigen, wie hübsch ihr Kleid ist.

Auch Heike Makatsch schaut lieber in den Spiegel als auf das Thermometer.

Jessica Schwarz und Nina Eichinger können sich immerhin wärmend aneinanderklammern.

Sie zeigt, wie es richtig geht: Warm eingepackt und trotzdem glamourös winkt US-Star Jane Fonda den Fans zu.

Und beeindruckt zudem Vizekanzler Philipp Rösler quasi im Vorbeigehen.

Da hält es doch die italienische Schauspielerin Isabella Rosselini mit etwas mehr zurückhaltender Eleganz.

Den vollen Einsatz bringen aber die Aktivistinnen der Frauenrechtsgruppe Femen.

Sie nutzen den Rummel, um auf dem roten Teppich gegen weibliche Genitalverstümmelung zu protestieren.

Zwar erhalten die vier Frauen, die wahrscheinlich aus der Ukraine stammen, ...

... einen Platzverweis ...

... und werden kurz in Polizeigewahrsam genommen.

Doch ihre Botschaft können sie zuvor noch platzieren.

Danach kann alles seinen gewohnten Gang gehen. Deutsche Filmgrößen von Arthur Brauner ...

... über Iris Berben ...

... bis hin zu Senta Berger mit Ehemann Michael Verhoeven ...

... und Wim Wenders mit Gattin Donata defilieren an den Filmfans vorbei.

Auch Joschka Fischer und seine Frau Minu Barati ...

... sowie Andrea Sawatzki nebst Gatte Christian Berkel laufen als Power-Paare über das Rot.

Schnell noch ein paar Bussi-Bussis so von Ferres zu Adorf.

Dann aber rein in die gute Stube, bevor Christiane Paul doch noch erfriert.

Ist Jane hier irgendwo?

Egal, denn jetzt kann die Eröffnungsgala endlich losgehen.

Gewohnt souverän führt Anke Engelke durch das Programm.

Auf Deutsch und Englisch unterhält sie mühelos nicht nur Festival-Direktor Kosslick, sondern auch Jurypräsident Wong Kar Wai ...

... und die restlichen 1600 Gäste.

Auch Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit hat die Zeit gefunden, um vorbeizuschauen.

Er würdigt die Retrospektive der diesjährigen Berlinale, die sich dem "Weimar Touch" widmet. Sie spürt den Einflüssen des Weimarer Kinos auf den internationalen Film nach 1933 nach.

Bis 17. Februar werden insgesamt 404 Filme gezeigt - fünf mehr als im Vorjahr. Um den Goldenen Bären konkurrieren 19 davon.

Jurypräsident Wong Kar Wai hat bereits angekündigt, die Jury mit strenger Hand zu führen. "Alle müssen pünktlich kommen", sagt er.

Sein außer Konkurrenz laufendes Kung-Fu-Drama "The Grandmaster" mit Tony Leung ("In the Mood for Love") und Zhang Ziyi ("Tiger & Dragon") in den Hauptrollen ist der Eröffnungsfilm des Festivals.

Und deshalb genug des roten Teppichs und der Ansprachen ...

....und Film(e) ab! (sla)

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