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Stars bei der Goldenen Kamera: Jubel, Tränchen und ein wenig nackte Haut

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Nein, diese Kamera dient nicht der Hamburger Videoüberwachung, ... (Foto: dpa)

Nein, diese Kamera dient nicht der Hamburger Videoüberwachung, ...

Nein, diese Kamera dient nicht der Hamburger Videoüberwachung, ...

... sondern ist das Objekt der Begierde bei der "Goldenen Kamera".

Die Fernsehzeitschrift "Hörzu" hatte zur Preisverleihung in die Hansestadt geladen, ...

... da ließen sich Promis wie Barbara Schöneberger und Verona Poth natürlich nicht zweimal bitten.

Auch internationale Stars schritten über den roten Teppich und zeigten sich wie Helen Mirren in ihrer schönsten Galarobe.

Wo wir schon beim ersten wichtigen Thema des Abends wären: Dem Dress der prominenten Frauen.

Ebenso rot wie Oscar-Preisträgerin Helen Mirren, erschien Moderatorin Michelle Hunziker. Sie zeigte ihr schönstes Zahnpastalächeln..

... und brachte Tochter Aurora mit auf den roten Teppich. Deren Motto lautete: "Black is beautiful".

Gleiches dachte sich scheinbar auch Verona Pooth. Mit einem sehr gewagten Kleid schritt sie über den roten Teppich ...

... und ließ viel von dem durchblicken, was eigentlich nur Franjo zu Gesicht bekommt. Einer der modischen Tiefpunkte des Abends. Aber solang's Verona gefällt ...

In weniger freizügigem Schwarz zeigte sich Hollywood-Star Julianne Moore.

Bei der Verleihung wurde sie als "Beste Schauspielerin international" ausgezeichnet und freute sich wie Bolle.

Ihr deutscher Gegenpart, Maria Simon, trug ebenfalls Schwarz ...

... und gewann in der Kategorie "Beste deutsche Schauspielerin" für ihre Rolle in "Silvis S. - Blinde Wut".

Wie Schneewittchen schritt Jungschauspielerin Emilia Schüle zur 51. Verleihung der Goldenen Kamera.

Dunkles Haar, rote Lippen, weißes Kleid - bei diesem märchenhaften Outfit stimmt alles.

Gleiches gilt für Sibel Kikilli. Ihr elfengleiches Kleid war ein absoluter Hingucker.

Ach ja, Preise wurden übrigens auch verliehen. Hier freut sich das Ensemble von "Ein großer Aufbruch" über die Auszeichnung als "Bester deutscher Fernsehfilm".

"Bester deutsche Serie" wurde die RTL-Produktion "Deutschland 83".

Den Preis als "Bester deutscher Schauspieler" durfte Jörg Hartmann mit nach Hause nehmen. Der Tatort-Kommissar aus Dortmund gewann für seine Rolle in der Serie "Weissensee".

Obwohl sein letzter bekannter Film einige Jährchen zurückliegt, durfte sich auch der Schotte Gerard Butler über die Goldene Kamera als "Bester Schauspieler international" freuen.

Vielleicht hat ja sein Kumpel Til Schweiger ein gutes Wort für ihn bei der "Hörzu"-Jury eingelegt.

Für Schweiger selbst gab es keinen Preis (aber eventuell wird's ja nächstes Jahr was - an Filmen mit ihm mangelt es bekanntlich nicht). Mit Freundin Shirley und Tochter Lilli hatte er dennoch Spaß.

Den ehrlichsten Jubel gab es von Edin Hasanovic. Der 23-Jährige wurde als "Bester Nachwuchsdarsteller" geehrt und war sichtlich überrascht.

Auf Bosnisch machte er seiner Mutter noch eine Liebeserklärung: "Mama, ich liebe dich am meisten auf der Welt" und zeigte Solidarität mit Menschen, die vor Krieg und Gewalt fliehen.

Oscar-Preisträgerin Helen Mirren machte es ihm prompt nach und feierte ihre Trophäe fürs "Lebenswerk international" wie einen Goldjungen der Academy.

"Als Tochter eines Einwanderers stehe ich hier und nehme diesen Preis an", erklärte sie parallel zu Hasanovic und ging am Ende ihrer Dankesrede - weil das Mikrofon schon eingefahren wurde, sie aber noch den Synchronstimmen danken wollte - in die Knie.

Für den rührendsten Moment der Verleihung sorgte ZDF-Journalistin Dunja Hayali. Die 41-Jährige wurde für ihre Berichterstattung über die Flüchtlingskrise mit dem Preis für "Beste Information" geehrt.

Ihre Dankesrede wurde zu einem Statement gegen Fremdenhass. "Glaubt eigentlich irgendjemand, dass das irgendwas bringt, dieser ganze Hass?", fragte sie. "Legen Sie doch gerne den Finger in die Wunde. Streiten Sie mit uns, diskutieren Sie mit uns, weisen Sie uns auf Fehler hin", appellierte die Morgenmagazin-Moderatorin. "Wir sind Journalisten, wir sind keine Übermenschen, wir machen Fehler - deshalb sind wir aber noch lange keine Lügner."

Nach diesen klugen Worten geht's aber zurück zum Obligatorischen, ...

... denn keine deutsche Preisverleihung kommt ohne Helene Fischer aus. Die Schlager-Queen wurde von den "Hörzu"-Lesern zum "Beliebtesten deutschen Music-Act" gewählt.

Ob es auf der After-Show-Party wohl ein Ständchen mit den Beach Boys Bruce Johnston (l) und Mike Love gab? Die Band wurde fürs "Lebenswerk international" ausgezeichnet.

Am Ende des Abends gab es jedenfalls viele freudige Gesichter.

Und einen freudigen Günther Jauch. Er zog mit seiner vierten Goldenen Kamera ("Bester Showmaster") mit seinem Busenfreund Thomas Gottschalk gleich.

Nur das ZDF, das die Veranstaltung übertrug, hat weniger Grund zur Freude, ...

... da die Quote im Vergleich zum Vorjahr sank. 3,53 Millionen Zuschauer brachten einen Marktanteil von 11,6 Prozent. 2015 waren es noch 3,77 Millionen und 12,9 Prozent. (kbe)

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