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Schmerzhafte Wirtschaftskrise: Zu Besuch in Griechenlands Geisterfabriken

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Während die Regierung in Athen und die internationalen Geldgeber um weitere Milliardenhilfen pokern, sind in Griechenland die Auswirkungen der Wirtschaftskrise zu spüren. (Foto: REUTERS)

Während die Regierung in Athen und die internationalen Geldgeber um weitere Milliardenhilfen pokern, sind in Griechenland die Auswirkungen der Wirtschaftskrise zu spüren.

Während die Regierung in Athen und die internationalen Geldgeber um weitere Milliardenhilfen pokern, sind in Griechenland die Auswirkungen der Wirtschaftskrise zu spüren.

Die jahrelange Rezession hat Spuren hinterlassen.

Der Reuters-Fotograf Yannis Behrakis ist im April 2015 durch Griechenland gereist, um stillgelegte Fabriken zu fotografieren.

Die Industrie-Ruinen wurden oft geplündert, was die Trostlosigkeit der Bilder noch verstärkt.

Einige der fotografierten Fabriken wurden bereits vor der aktuellen Krise aufgegeben.

Doch auch sie zeigen eindrucksvoll, was Wirtschaftsabschwung bedeutet.

Mohnblumen stehen vor einer Metall-Konstruktion in Larisa in Thessalien im Norden des Landes.

Eine Rechnung für den Wasserverbrauch steckt am Eingang einer Fabrik in Thessaloniki, die bereits 2013 schloss.

In einer Lagerhalle eines ehemaligen Logistik- und Transportunternehmens liegt ein Weihnachtsbaum. Das Unternehmen ging 2012 pleite.

In einem der Büros steht noch der Safe.

"Büro der Buchhaltung" ist auf dem Schild zu lesen, das in einer ehemaligen Marmor-Fabrik zertrümmert auf dem Boden liegt.

Auch ein Kassenbuch wurde nicht mehr gebraucht.

Diese Stechuhr wurde bis Mitte der 1990er-Jahre in einer Fabrik genutzt, die Speiseöl hergestellt hat.

Hier wurden Nüsse verarbeitet...

... und hier wurde Baumwolle gesponnen.

In dieser ehemaligen Metallfabrik ist das Dach eingestürzt.

Auch diese Fabrik im Norden des Landes wurde aufgegeben.

Diese Holzfabrik ging 2007 bankrott.

In einem der ehemaligen Büros hängt noch ein Erste-Hilfe-Kasten.

So sieht eine ehemalige Textil-Fabrik heute aus ...

... und so eine Fabrik, wo einst Lebensmittel verpackt wurden.

Diese Fabrik schloss im Jahre 2009. Hier wurde Kleidung produziert.

In dieser Fabrik wurde bis ins Jahr 2013 Stahl hergestellt.

Hier wurden Lebensmittel verarbeitet. Die Fabrik stellte im Jahre 2009 den Betrieb ein.

Rund 2500 Kilometer legte der Fotograf Behrakis auf seiner Reise zurück ...

... und hielt mit der Kamera die Folgen der tiefen Krise fest. (Text: jga)

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