"Immer kastrieren oder sterilisieren"Achtlingsmutter soll abschrecken
Die Mutter der kalifornischen Achtlinge macht nun Werbung für Tier-Sterilisierung, um an Geld zu kommen. Dabei dient ihr eigenes Schicksal als Abschreckung.
Die kalifornische Achtlingsmutter Nadya Suleman macht in ihrer Geldnot nun Werbung für die Sterilisation von Hunden und Katzen. Gegen Bezahlung stellte sie am Mittwoch im Vorgarten ihres Hauses in La Habra ein Schild der Tierschutzorganisation PETA auf. Das Plakat trägt die Aufschrift: "Lass deinen Hund oder deine Katze keine Achtlingsmutter werden. Immer kastrieren oder sterilisieren." Die alleinstehende Mutter von insgesamt vierzehn Kindern erhält im Gegenzug 5000 Dollar und wird einen Monat lang mit vegetarischem Essen versorgt.
Ihre Kinder hätten ein "liebevolles Zuhause", sagte Suleman Reportern beim Enthüllen des Schildes. Aber es sei eine traurige Tatsache, dass es für Millionen Hunde und Katzen in Tierheimen nicht genügend Familien gebe.
Kritik an Mutter wächst
Im März war bekanntgeworden, dass Suleman in finanziellen Schwierigkeiten steckt und möglicherweise aus ihrem Haus ausziehen muss, weil sie mit der Abzahlung in Verzug geraten ist. Alle ihre Kinder wurden nach künstlicher Befruchtung geboren.
Viele Menschen werfen der arbeitslosen Sozialhilfeempfängerin vor, die künstlich herbeigeführte Schwangerschaft mit Achtlingen sei unverantwortlich und riskant gewesen. Zudem gab es Kritik, dass Suleman die im Januar 2009 geborenen Kinder ausnutze und in Fernsehshows vorführe.