Trümmerteile vor Vietnams KüsteAirbus wohl bei Rettungsaktion abgestürzt

Nach dem Absturz eines vietnamesischen Kampfjets am Dienstag bricht ein Suchflugzeug mit neun Insassen auf, um nach dem vermissten Co-Piloten zu suchen. Dann verschwindet auch diese Maschine vom Radar. Nun entdecken Rettungskräfte Trümmer.
Auf der Suche nach einem vom Radar verschwundenen Suchflugzeug mit neun Menschen an Bord haben Rettungsdienste vor Vietnam Trümmer im Meer entdeckt. Die Küstenwache habe aus der Luft im Golf von Tonkin Sitze und persönliche Gegenstände im Meer treiben sehen, berichtete der Such- und Rettungsdienst. Ob es Überlebende gab, war zunächst unklar.
Das verunglückte Flugzeug, eine Airbus-Maschine vom Typ CASA C-212, befand sich selbst auf einer Rettungsmission. Die Besatzung hielt Ausschau nach einem Kampfjetpiloten, der sich am Dienstag mit dem Schleudersitz aus einem abstürzenden Kampfjet befreit hatte und nach Berichten von Augenzeugen im Meer gelandet war. Ein zweiter Pilot aus dem Kampfjet konnte sich ebenfalls retten und wurde einen Tag später unverletzt aus dem Meer geborgen.
Der 39-jährige Vietnamese sei etwa 60 Kilometer vor der Küste der Provinz Thanh Hoa unverletzt gefunden worden, wie es hieß. Nach seinen Angaben konnte sich der noch vermisste Copilot ebenfalls retten und landete in Sichtweite von ihm im Wasser. Die beiden seien dann aber auseinandergedriftet. Warum der Kampfjet abgestürzt ist, ist nicht bekannt.
Die chinesische Küstenwache schickte am Morgen ebenfalls ein Schiff, um bei der Suche nach Überlebenden zu helfen. China und Vietnam streiten um Hoheitsgebiete vor der vietnamesischen Küste, die Beziehungen sind angespannt.