Panorama

MS Deutschland unter Flagge Maltas?Auf dem Traumschiff gibt es Ärger

27.07.2012, 13:42 Uhr
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Andreas Jungblut auf der MS Deutschland. (Foto: dpa)

Die Reederei der MS Deutschland will ihr Kreuzfahrtschiff unter der Flagge Maltas fahren lassen. Das regt den Kapitän auf. Wurde er von Bord gejagt oder stürmte er von sich aus von dannen? So viel ist klar: Auf dem Traumschiff gibt es Ärger.

Die Pläne zur Ausflaggung des Traumschiffs "Deutschland" sorgen weiter für Unruhe. Nach einer Auseinandersetzung mit dem Eigner sei der Kapitän des Schiffes, Andreas Jungblut, von Bord geschickt worden, berichtete die "Bild"-Zeitung. Die "Deutschland" liegt derzeit als deutsches Olympiaschiff in London vor Anker.

Jungblut sei nicht von Bord gejagt worden, sagte eine Reedereisprecherin. Der Kapitän sei während seines schon lange geplanten Urlaubs an Bord gekommen. Daraufhin sei er gefragt worden, warum er nicht einfach seinen Urlaub genieße, woraufhin Jungblut erregt von Bord gegangen sei, sagte die Sprecherin.

Hintergrund ist offenbar, dass Jungblut kein Hehl daraus macht, dass er die Pläne der neuen Eigner der Reederei Deilmann, der Münchner Finanzholding Aurelius ablehnt, das Luxuskreuzfahrtschiff künftig unter maltesischer Flagge fahren zu lassen. Die Geschäftsführung würde sich wünschen, zu einer sachlicheren Ebene der Diskussion zurückzukehren, sagte die Sprecherin.

Quelle: ntv.de, dpa