Panorama

Minenunglück in ChileBergleute überleben 17 Tage

22.08.2010, 21:29 Uhr

Es ist wie ein Wunder: In Chile können Helfer nach 17 Tagen Kontakt zu über 30 verschütteten Bergleuten aufnehmen.

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Angehörige der Verschütteten freuen sich über die gute Nachricht. (Foto: AP)

Die seit mehr als zwei Wochen in einer Gold- und Kupfermine in Chile verschütteten 33 Bergarbeiter sind noch am Leben. Dies teilte Präsident Sebastián Piñera mit. Es sei gelungen, mit ihnen Kontakt aufzunehmen. "Hier sind 33 Personen. Wir sind alle am Leben", stand auf einem mit rotem Stift gekritzelten Stück Papier, das die Verschütteten offenbar durch eines winziges Bohrloch haben schicken können.

Die Männer waren am 5. August in der Mine bei der Stadt Copiapó, rund 800 Kilometer nördlich Santiagos, in vermutlich 700 Meter Tiefe verschüttet worden. Piñera schwenkte überglücklich das Stück Papier und sagte: "Das kam heute aus Tiefe der Mine. Es sagt, wir sind am Leben, wir sind zusammen und wir hoffen, dass wir das Licht der Sonne wiedersehen und unsere Familien wieder umarmen."

Quelle: AFP