Aus Wut auf den PapaBetrunkene Chinesin köpft Katze

Eine Chinesin stellt Fotos online, die einen abgetrennten Katzenkopf zeigen und gibt zu: Das sei ihr Verschulden. Als Rechtfertigung nennt sie Alkohol. Rechtliche Folgen dürfte das für sie jedoch nicht haben.
Mit Bildern von der Enthauptung ihrer Katze hat eine Chinesin im Internet einen gewaltigen Proteststurm ausgelöst. Die Marketingspezialistin hatte sich Anfang Mai ein Kätzchen gekauft und das Tier wenig später in ihrem Badezimmer geköpft, wie die staatliche Zeitung "China Daily" berichtete. Auf Sina Weibo, dem chinesischen Pendant zu Twitter, veröffentlichte sie dann Fotos von dem abgetrennten Katzenköpfchen.
Als sich der erste Proteststurm regte, nahm sie die Bilder von der Seite, doch die Kritik hielt an. Daraufhin veröffentlichte die Chinesin einen Entschuldigungsbrief. Darin schrieb sie, sie sei betrunken und wütend auf ihren Vater gewesen, als sie die Katze tötete.
Der Protest ebbte trotzdem nicht ab: "China Daily" zufolge wurde ihr Brief 60.000 mal kommentiert. "Die Grausamkeit ist jenseits des Vorstellbaren", hieß es in einem Eintrag. Andere spekulierten über psychische Probleme der Täterin oder bezeichneten sie schlicht als "wahnsinnig". Gesetze zum Schutz nichtgefährdeter Tiere gibt es in China nicht.