Panorama
Wolfgang Bosbach (Archivbild)
Wolfgang Bosbach (Archivbild)(Foto: dpa)

CDU-Politiker muss ins Krankenhaus: Bosbach ist nach Kollaps wohlauf

CDU-Politiker Bosbach ist von seiner Krebskrankheit gezeichnet. Beim Landesparteitag in Münster kollabiert er, sein Defibrillator rettet ihm das Leben. Kurz darauf gibt er Entwarnung, es geht ihm wieder gut. Einen Gang zurückschalten will er aber offenbar nicht.

Nach einem Zusammenbruch bei einer Landesversammlung der NRW-CDU in Münster ist der krebskranke Innenpolitiker Wolfgang Bosbach auf dem Weg der Besserung. Der 60-jährige Bundestagsabgeordnete war am Samstag während der Abstimmung über die CDU-Landesliste zur Bundestagswahl im Saal zusammengebrochen. Er wurde zur Beobachtung in die Universitätsklinik Münster gebracht.

Zum Ende der Veranstaltung gab CDU-Landeschef Armin Laschet vor den Delegierten Entwarnung: "Wolfgang Bosbach ist nach einer Untersuchung auf dem Weg nach Hause. Er ist auf dem Weg der Besserung."

Defibrillator funktioniert

Die NRW-CDU hatte Bosbach zuvor mit 97 Prozent der Stimmen auf den sicheren Platz 7 der Landesliste für die Bundestagswahl gewählt. Bosbach hat Prostatakrebs sowie Knochenmetastasen in Wirbelsäule und Becken. Der Rheinländer ist seit 2009 Vorsitzender des Bundestags-Innenausschusses.

Bosbach will bei der Wahl in sechs Monaten trotz seiner schweren Erkrankung erneut antreten. Nach reiflicher Überlegung trete er trotzdem wieder zur Bundestagswahl an, hatte er gesagt. Neben dem Krebs kämpft Bosbach auch gegen Gicht und eine Herzerkrankung an.

Der Kölner "Express" berichtete, Bosbach habe sich bereits per SMS aus der Uniklinik gemeldet: "Mein Defibrillator hat einen Schock abgegeben, aber dafür ist er ja auch da." Jetzt wisse er wenigstens, dass er funktioniere, wenn es darauf ankomme.

Quelle: n-tv.de

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