Panorama
Immerhin: Montag und Dienstags wird's schön.
Immerhin: Montag und Dienstags wird's schön.(Foto: picture alliance / dpa)
Sonntag, 13. August 2017

Die Wetterwoche im Schnellcheck: Der Sommer geht steil und lässt stark nach

Die Suche nach einem Dauerhoch ist in diesem Sommer mühsam bis unmöglich. Ein kurzes Aufflackern zu Wochenbeginn zeigt uns zwar, dass wir eigentlich Mitte August haben. Dann sorgen aber die Tiefs mal wieder für wechselhafte und kühlere Aussichten. Wer diesem (fast schon) typisch deutschen Sommerwetter entfliehen will, der muss ans Mittelmeer: Dort dominiert mehrheitlich die Sonne bei Tageshöchstwerten von 30 bis 36 Grad, rund um Cordoba in Südspanien auch um 40 Grad. Damit schauen wir auf die Spitzen unseres Wetters in der neuen Wetterwoche.

Top und Flop

n-tv-Meteorologe Björn Alexander.
n-tv-Meteorologe Björn Alexander.

Der Montag und Dienstag bringen rasant ansteigende Temperaturen, bevor dann von Westen her die Unwettergefahr durch Schauer und Gewitter ansteigt. Und als sei das noch nicht genug, lässt Petrus am Wochenende nochmals kühlere Luft nachströmen. Den Temperaturtiefpunkt erreichen wir wahrscheinlich am Samstag. Ein kleines Bonbon halten die Wetterkarten aber doch noch parat: In der darauf folgenden Woche steigen die Chancen auf eine stabilere und anhaltendere Schönwetterphase.

Montag

Die neue Woche startet verbreitet sonnig. Ein paar mehr Wolken ziehen in den Nordwesten. Und auch entlang der Mittelgebirge und an den Alpen können kompaktere Quellwolken entstehen und gelegentlich Schauer und einzelne Gewitter bringen. Alles in allem dominiert aber das Sommerfeeling bei meist 20 bis 28, am Hochrhein vielleicht auch bei knapp 30 Grad.

Dienstag

Der Tag startet super schön. Und das bleibt vor allem im Süden und Osten auch später so. Im Westen und Norden steigt derweil die Wahrscheinlichkeit für erste, teils aber kräftige Regengüsse mit Blitz und Donner. Auch Hagel und Sturmböen sind nicht auszuschließen. Die Temperaturen erreichen sommerlich warme bis heiße 24 bis 32 Grad. Am heißesten wird es vom Oberrhein über das Frankenland bis hinauf nach Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt.

Mittwoch

Bilderserie

Die Hochsommerluft ist wieder weg. Die letzten Reste des Luftmassenwechsels manifestieren sich noch im Süden und Osten mit abziehenden Schauern und Gewittern. Auch Unwetter durch Starkregen, Hagel und Sturmböen sind hier möglich. Im übrigen Land wird es dagegen aus Westen wieder ruhiger und freundlicher. Tageshöchstwerte: 20 bis 26 Grad.

Donnerstag

Das altbekannte Spiel: erst die Wetterberuhigung antäuschen und dann direkt die nächsten Schauer und Gewitter nachschieben. So ist es eben auch am Donnerstag. Zu Beginn zeitweise sonnig, dann aus Westen neue Schauer gepaart mit Blitz und Donner. Kalt ist es aber noch nicht. Denn je nach Sonnenschein erreichen die Temperaturen 20 bis 27 Grad.

Freitag

Häufig Regen bei 18 bis 23 Grad. Einzig im äußersten Osten noch länger freundlich bei bis zu 25 Grad.

Samstag

Der Tiefpunkt ist erreicht. Von Westen und Nordwesten breitet sich windiges Schauerwetter aus. Der Süden bekommt zudem auch Gewitter. Und die Temperaturen? Es herbstelt so vor sich hin bei maximal noch 15 bis 22 Grad.

Sonntag

Die Blicke dürfen mal wieder in Richtung Westen gehen. Denn nach so viel Ungemach naht zur Abwechslung mal wieder ein Hoch und bringt eine allmähliche Wetterbesserung mit leicht ansteigenden Temperaturen von 17 bis 24 Grad. Nicht viel, aber immer noch mehr als am Samstag.

Quelle: n-tv.de

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