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Für diese Kulisse zahlen Skifahrer Tausende Euro.
Für diese Kulisse zahlen Skifahrer Tausende Euro.(Foto: picture alliance / dpa)

Beim Heli-Skiing auf Kamtschatka: Deutscher Tourist stirbt in Lawine

Es sollte eine unvergessliche Abfahrt durch unberührten Tiefschnee im Land aus Wasser und Eis werden. Doch dann löst ein deutscher Skifahrer eine Lawine aus und wird unter den Schneemassen begraben.

Ein deutscher Tourist ist auf der Halbinsel Kamtschatka im Fernen Osten Russlands von einer Schneelawine getötet worden. Nach Behördenangaben gehörte der Mann zu einer Gruppe von 18 Skifahrern und Snowboardern, die an einem Vulkan Helikopter-Skiing betrieben.

Der etwa 40 Jahre alte Mann habe aus Unvorsichtigkeit die Lawine selbst ausgelöst. Obwohl er nur eine Minute vom Schnee verschüttet war, habe er nur tot geborgen werden können, teilte der örtliche Katastrophenschutz mit. Eine 37-jährige Deutsche konnte nach drei Minuten unverletzt aus dem Schnee gerettet werden.

Beim Heliskiing lassen sich Skifahrer mit einem Helikopter auf einen Berg fliegen und fahren von dort durch unberührten Tiefschnee ab. Diese Art des Skifahrens erfordert viel Erfahrung und Spezialausrüstung. Zudem muss jeder, der Heliskiing betreiben möchte, an einer Sicherheitsschulung teilnehmen.

Die Halbinsel Kamtschatka liegt etwa 6500 Kilometer östlich von Moskau. Den Angaben nach ereignete sich das Unglück an den Hängen des Vulkans Wiljutschinski (2173 Meter) etwa 80 Kilometer vom Hauptort Petropawlowsk-Kamtschatski entfernt. Das Gebiet ist wegen der langen Läufe mit Blick auf die rauchenden Vulkane als besonders spektakuläres Heli-Skiing-Ziel bekannt.

Quelle: n-tv.de

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