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Vier Hubschrauber, drei Rettungswagen und zwei Notarztwagen kamen in Dabel zum Einsatz.
Vier Hubschrauber, drei Rettungswagen und zwei Notarztwagen kamen in Dabel zum Einsatz.(Foto: dpa)

39 Verletzte bei Vatertagsfeier: "Ein schönes Fest, dann kam der Blitz"

Ein Blitzeinschlag verwandelt eine Herrentagsfeier in der Nähe von Schwerin in ein Unglück. Augenzeugen berichten von einem lauten Knall und Leuten, die einfach umkippen.

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Ein Blitzeinschlag hat auf einer Vatertagsfeier in Mecklenburg 39 Menschen verletzt. Viele der rund 500 Besucher der Party in Dabel östlich von Schwerin trugen Brandverletzungen und Schocks davon, acht Menschen erlitten schwere Verletzungen. Ersten Erkenntnissen zufolge schlug der Blitz am frühen Nachmittag in einen Baum ein. Da auch ein Stromkasten in der Nähe getroffen wurde, verstärkte sich die Wirkung laut Polizeiangaben. Durch den Einschlag in den Stromkasten sei der Blitz vermutlich übergesprungen, sagte ein Polizeisprecher.

Zeitweise klagten 43 Menschen nach dem Unglück über Beschwerden.  Bei einigen davon saß der Schock aber vermutlich einfach zu tief.

34 Menschen wurden mit Verdacht auf leichte Verletzungen in ein Schweriner Krankenhaus gebracht. Rettungshelikopter kamen zum Einsatz, um die Schwerverletzten in umliegende Kliniken zu fliegen.

Ein Vatertagsfest am Rande des Holzendorfer Sees endet tragisch.
Ein Vatertagsfest am Rande des Holzendorfer Sees endet tragisch.(Foto: dpa)

"Es war eine richtig schöne Herrentagsfeier. Dann kam der Blitz", berichtete Andreas Küster, der sich zum Unglückszeitpunkt auf dem Festplatz - einer Wiese am Rande des Holzendorfer Sees - aufhielt. "Ich habe einen lauten Knall gehört. Leute sind umgekippt und ich bin losgelaufen, um den Verletzten zu helfen", sagte der 34-Jährige, der bei der Freiwilligen Feuerwehr ist. "Es gab Panik, Hysterie und Geschrei, alle versuchten wegzukommen", sagte Küster. Viele der Anwesenden hätten "mehr Glück als Verstand gehabt".

25 Blitze in zehn Minuten

Insgesamt waren die Hilfskräfte mit vier Hubschraubern, drei Rettungswagen und zwei Notarztwagen sowie zwei Feuerwehr-Einheiten zum Einsatz ausgerückt, um die Verletzten auf dem Festplatz der Gemeinde zu versorgen.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte am Mittag in Mecklenburg vor "markantem Wetter" gewarnt. Innerhalb von zehn Minuten zählten die Meteorologen 25 Blitze in einem Umkreis der Gewitterwolke, die offensichtlich für den Blitzeinschlag in Dabel verantwortlich war, sagte ein DWD-Sprecher.

Quelle: n-tv.de

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