Panorama

Ein Toter, drei VerletzteExplosionen erschüttern Stadt in Japan

23.10.2016, 09:28 Uhr
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In einem der ausgebrannten Wagen fand die Polizei einen Abschiedsbrief. (Foto: REUTERS)

In der Nähe eines Parks im japanischen Utsunomiya kommt es während eines Festes zu mehreren Explosionen. Mindestens ein Mensch stirbt. Wodurch die Explosionen ausgelöst wurden, ist unklar. Einige Indizien deuten auf einen Selbstmordanschlag hin.

Bei Explosionen nahe eines Parks in Japan ist mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Wie die japanische Nachrichtenagentur Kyodo unter Berufung auf die örtliche Polizei meldete, wurden mindestens drei Menschen verletzt. Der japanische Nachrichtensender NHK World berichtete, ein 72-jähriger Ex-Soldat habe sich im Park an einem Abstellplatz für Fahrräder in die Luft gesprengt. Zwei Männer - 64 und 58 Jahre alt - sowie ein 14-jähriger Junge seien verletzt worden.

Bilder vom Ort des Geschehens zeigten zwei Autos auf einem Parkplatz einige hundert Meter vom Park entfernt, die völlig ausgebrannt waren. Mindestens ein Fahrzeug soll laut einem Sprecher der Feuerwehr direkt von einer Explosion getroffen worden sein. Der Wagen soll auf den 72-jährigen Rentner, der früher zu den japanischen Selbstverteidigungskräften gehörte, laufen. Laut Polizei wurde in dem Fahrzeug ein Abschiedsbrief gefunden.

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An einem Fahrradstellplatz kam es zu einer zweiten Explosion. (Foto: REUTERS)

Das Haus des Mannes in der Stadt Utsunomiya nördlich von Tokio war kurz vor den Explosionen bei einem Brand zerstört worden, wie es hieß. In dem nahegelegenen Park fand zum Zeitpunkt der Detonationen gerade ein Fest statt. Auch dort kam es den Berichten zufolge zu einer Explosion. Einer der Besucher sagte dem Sender NHK, er habe nach den Explosionen den Geruch von Schießpulver wahrgenommen.

Zudem zeichnete eine Überwachungskamera dem Bericht zufolge drei Explosionsgeräusche auf - die ersten beiden um 11.31 Uhr und 11.32 Uhr Ortszeit. Die dritte folgte demnach 15 Sekunden später. Über weitere Details wollte die Polizei zunächst keine Informationen herausgeben.

Quelle: ntv.de, jug/dpa

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