Panorama

"Wie in einer verbrannten Wüste"Feuerwehr löscht Riesenfeuer

05.06.2011, 14:22 Uhr
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Der Brand ist nach zwei Tagen endlich gelöscht. (Foto: dpa)

Nach zwei Tagen gelingt es hunderten Feuerwehrleuten, den Brand im Naturschutzgebiet Amtsvenn zu löschen. Allerdings müssen sie jetzt noch nach verborgenen Glutnestern suchen.

Das riesige Feuer in dem unwegsamen Naturschutzgebiet Amtsvenn an der deutsch-niederländischen Grenze ist gelöscht. Jetzt suchen die Einsatzkräfte nach Brandherden unter der Erde.

"Der Torfboden brennt teilweise in bis zu 50 Zentimeter Tiefe", sagte der Sprecher der Feuerwehr Gronau, Martin Bültmann, Mehr als 500 Löschkräfte aus allen Teilen Nordrhein-Westfalens waren im Einsatz, um Glutnester zu löschen und den Boden aufzuhacken, ob Qualm aufsteigt. Luftbilder einer Wärmebildkamera halfen dabei. Menschen sind nicht verletzt. "Es sieht hier aus wie in einer verbrannten Wüste", sagte der Sprecher.

Das in dem unbewohnten Moorgebiet war am Freitag ausgebrochen. Auf der deutschen Seite brannte es auf circa 40 Hektar. In den Niederlanden war eine Fläche von 60 Hektar betroffen. Das Amtsvenn ist eines der größten Hochmoorgebiete in Nordrhein-Westfalen.

Ende April hatte eine Feuerwalze im Naturschutzgebiet Hohen Venn an der deutsch-belgischen Grenze 1000 Hektar Gras- und Heidelandschaft verwüstet.

Quelle: ghö/dpa