Panorama

Vulkan in GuatemalaFuego speit Feuer

21.05.2012, 03:44 Uhr
2012-05-20T005019Z-01-JDL01-RTRMDNP-3-GUATEMALA-JPG3652542593611315232
Der "Volcan de Fuego" macht seinem Namen alle Ehre. (Foto: REUTERS)

In Guatemala speit der Vulkan Fuego wieder Magma, Dampf und Asche. Bereits seit Samstag kommt es nach Angaben des Nationalen Vulkanologischen Instituts im Krater des über 3700 Meter hohen Feuerbergs zu starken Eruptionen. Zuletzt war in Guatemala 2010 der Vulkan Pacaya in der Nähe der Hauptstadt ausgebrochen.

In Guatemala speit der Vulkan Fuego (deutsch: Feuer) wieder Magma, Dampf und Asche. Bereits seit Samstag kommt es nach Angaben des Nationalen Vulkanologischen Instituts im Krater des über 3700 Meter hohen Feuerbergs zu starken Eruptionen.

Glühendes Magma sei bis zu 400 Meter hoch in die Luft geschleudert worden. Über dem Berg bildete sich eine bis zu 5000 Meter hohe Dampf- und Aschewolke. Die Regierung erhöhte die Alarmbereitschaft um den Vulkan rund 60 Kilometer westlich der Hauptstadt.

DAB0657-20120520-jpg3823151135516372458
Über dem Berg bildete sich eine bis zu 5000 Meter hohe Dampf- und Aschewolke. (Foto: AP)

Der Katastrophenschutz empfahl den Fluggesellschaften, die Region zu umfliegen. In einigen Ortschaften in Vulkannähe ging Ascheregen nieder. Zwei Lavaströme ergossen sich von den Hängen des Fuegos rund 1000 Meter talwärts. Eine Straße am Fuße des Berges musste gesperrt werden. Weitere Schäden wurden nicht gemeldet. Am Sonntag schwächten sich die Eruptionen nach Angaben der Behörden leicht ab.

Der Fuego steht gemeinsam mit drei weiteren Vulkanen in der Nähe der alten guatemaltekischen Hauptstadt Antigua, einer der touristischen Attraktionen des mittelamerikanischen Landes. Er ist seit vielen Jahren aktiv, über seinem Gipfel ist meist eine Rauchwolke zu sehen.

Zuletzt war in Guatemala 2010 der Vulkan Pacaya in der Nähe der Hauptstadt ausgebrochen. In drei Departements ging Ascheregen nieder und der Flughafen von Guatemala-Stadt wurde für mehrere Tage geschlossen. Dutzende Menschen wurden verletzt, 800 Häuser zerstört.

Quelle: ntv.de, dpa