Manöver in den AlpenGebirgsjäger überleben Lkw-Absturz

Aus der Winterübung im Gebirge wird plötzlich ein echter Notfall: Ein Lkw mit Schneeketten kommt in schwierigem Gelände von der Fahrbahn ab. Im Inneren des tonnenschweren Fahrzeugs rutschen zwei Soldaten mit in die Tiefe.
Beim Absturz eines Bundeswehr-Fahrzeugs in der Nähe von Innsbruck sind nach Angaben des Tiroler Militärkommandos und der Bundeswehr zwei deutsche Gebirgsjäger verletzt worden. Sie seien in ein Krankenhaus geflogen worden.
Nach Abschluss der internationalen Übung "Edelweiß", bei der Soldaten den Einsatz im alpinen Gelände trainieren sollten, habe das sieben Tonnen schwere Fahrzeug auf einem schneebedeckten Weg den Halt verloren, hieß es in einer ersten Mitteilung. Der Transporter sei gekippt, von der Fahrbahn abgekommen und schließlich 150 Meter tief abgestürzt.
Die beiden Besatzungsmitglieder an Bord hatten Glück im Unglück: Sie kamen bei dem Unfall mit Verletzungen davon. Beide Soldaten gehören der Gebirgsjägerbrigade 23 an.
Ein Sprecher der 10. Panzerdivision der Bundeswehr bestätigte, dass es einen Unfall gegeben habe. Beiden Soldaten gehe es den Umständen entsprechend gut. Einer von ihnen habe das Krankenhaus bereits wieder verlassen können. Die Untersuchungen zum Unfallhergang liefen.
Am Wochenende werde versucht, das Fahrzeug zu bergen. Die Übung war dem Sprecher zufolge bereits abgeschlossen. Der Unfall habe sich im Anschluss bei einem Materialtransport ereignet.