Panorama

Ungewöhnliche Rettung: Heli bläst Reh vom Eis

Ein auf einem See festgefrorenes Reh stellt Polizisten vor ein Problem. Als sich die Rettung per Schlauchboot als zu gefährlich herausstellt, soll das Tier erschossen werden. Doch ein Hubschrauberpilot findet eine bessere Lösung.

Manchmal hat die Nahrungssuche ungeahnte Tücken.
Manchmal hat die Nahrungssuche ungeahnte Tücken.(Foto: picture alliance / dpa)

Der Erfindergeist eines Hubschrauberpiloten der Bundespolizei hat in Schleswig-Holstein einem Reh das Leben gerettet. Das Tier war auf dem Süseler See bei Eutin auf dünnem Eis festgefroren. Der Hubschrauberbesatzung gelang es mit geschickten Flugmanövern, das Reh vom Eis an das nächste Ufer zu blasen. Nach Angaben der Polizei sprang das unverletzte Tier dann sofort weg.

Vor der rettenden Idee hatten die Beamten zunächst nach Schilderung der Polizeileitstelle Lübeck überlegt, das Tier mit einem Schlauchboot vom Eis zu holen. Sie wollten aber keine Menschen in Gefahr bringen. Dann sollte ein Jäger das Tier mit einem gezielten Schuss erlösen. Weil die Kugeln aber Menschen am anderen Ufer hätten treffen können, kam auch das nicht infrage.

Nach einer Stunde wollten die Helfer aufgeben, als zufällig der Hubschrauber der Bundespolizei von seiner Ostseestreife zurückkam. Die Piloten hatten das Geschehen im Funk verfolgt und boten an, das Tier vom Eis zu wehen.

Quelle: n-tv.de

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