Panorama
Schwedische Rettungskräfte bergen das Autowrack aus dem Kanal.
Schwedische Rettungskräfte bergen das Autowrack aus dem Kanal.(Foto: AP)

Tragischer Unfall in Schweden: Indie-Band stürzt mit Auto von Brücke

Südlich von Stockholm kommt es in den späten Abendstunden zu einem schweren Unfall. Ein Auto stürzt von einer Brücke 25 Meter in die Tiefe. Bei den Insassen handelt es sich um die Mitglieder der britischen Indie-Band "Viola Beach" - sie sind sofort tot.

Fünf Briten sind südlich von Stockholm mit ihrem Auto von einer Brücke in einen Kanal gestürzt und gestorben. Wie Familienangehörige bestätigen, handelt es sich bei den Verunglückten um die vier Mitglieder der britischen Indie-Pop-Band "Viola Beach" und ihren Manager. Sie seien nach einem Auftritt in Schweden auf dem Weg zum Flughafen Stockholm-Arlanda gewesen. Auf der Facebook-Seite der Band trauerten Fans.

"Wir können bestätigen, dass unser Sohn Craig mit vier Mitgliedern der Band Viola Beach am frühen Samstagmorgen einen tödlichen Unfall hatte", teilten die Angehörigen des 32 Jahre alten Managers mit. Die Familie trauere um ihn und mit den Familien der anderen Opfer.

Brücke in Sodertalje südlich von Stockholm.
Brücke in Sodertalje südlich von Stockholm.(Foto: AP)

Zeugen berichteten, dass die Männer mit ihrem Wagen eine Schranke durchbrochen hatten, als die davorliegende Brücke gerade für Schiffe geöffnet war. Nach Angaben der schwedischen Polizei fiel der Wagen mit den zwischen 1983 und 1996 geborenen Männern aus mehr als 25 Metern Höhe ins Wasser. Taucher bargen die Leichen.

Das Warnsystem der Brücke hatte laut Zeugen funktioniert. Das britische Außenministerium bestätigte, dass es sich um Briten handelte. Man sei mit den schwedischen Behörden in Kontakt und unterstütze die Familien der Opfer, sagte eine Sprecherin.

Die vier Musiker aus dem nordenglischen Warrington hatten vergangenes Jahr ihre Debütsingle "Swings & Waterslides" veröffentlicht und waren in einer BBC-Show für Newcomer aufgetreten. Der Auftritt in Schweden war ihr erster im Ausland. In den nächsten Tagen sollten etliche weitere Auftritte in England folgen.

Quelle: n-tv.de

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