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(Foto: picture alliance / dpa)

Zoll sichert Drogenlieferung in Hamburg: Kokain-Transport gestoppt

Auf einem Frachter aus Südamerika entdecken deutsche Zollbeamte sechs Kilogramm Kokain. Straßenverkaufswert: eine Million Euro. Eine Spur, die zu den Hintermännern führt, können sie nicht ausmachen. Australische Zöllner haben da mehr Glück.

Der Hamburger Zoll hat auf einem südamerikanischem Frachtschiff im Hafen der Hansestadt sechs Kilogramm Kokain im Straßenverkaufswert von etwa einer Million Euro aufgespürt. Die Pakete wurden schon Anfang Februar entdeckt, teilte der Zoll aus ermittlungstaktischen Gründen erst jetzt mit. Die Ermittlungen zu den Hintermännern des Schmuggels seien aber erfolglos gewesen, sagte Zollsprecher Udo Storch. Demnach nahm das Frachtschiff an mehreren südamerikanischen Häfen Ladung auf, was die Ermittlungen kompliziert gestaltet habe. Die Schiffsbesatzung durfte weiterfahren, nachdem der Zoll sie befragt hatte.

Zollbehörden in Australien gelang es unterdessen, einen Schmuggler dingfest zu machen. Ein Brite hatte versucht mit einem Taucheranzug voller Kokain unter der Straßenkleidung, die Beamten zu überlisten. Ein Spürhund beschnüffelte den 60-Jährigen aber, der mit einem Kreuzfahrtschiff im Hafen von Sydney ankam, und schlug Alarm.

Noch am selben Tag stand der Mann vor Gericht. Ihm drohen 25 Jahre Haft. Das berichtete die Nachrichtenagentur AAP. "Es tut mir schrecklich leid", sagte er nach Angaben der Agentur. "Ich bereue, dass ich mich überhaupt auf so etwas Lächerliches eingelassen habe." Er habe das Rauschgift geschmuggelt, weil ihm ein privater Kredithai im Nacken saß. Wie lange er ins Gefängnis muss, erfährt er nächste Woche.

Quelle: n-tv.de

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