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Die Sicherheitsschleuse macht dem iPhone-Schmuggler einen Strich durch die Rechnung.
Die Sicherheitsschleuse macht dem iPhone-Schmuggler einen Strich durch die Rechnung.(Foto: twitter.com/@ChuBailiang)

China schnappt den "Apple Man": Mann schmuggelt 94 iPhones am Körper

In China versucht ein Mann knapp 100 iPhones ins Land zu schmuggeln und hat sich dafür einen ganz besonderen Plan ausgedacht. Die Geräte versteckt er ganz nah an seinem Körper - was ihm dann zum Verhängnis wird.

In China haben Zollbeamten einen Mann festgenommen, der versuchte, 94 iPhones über die Grenze zu schmuggeln. Der Mann hatte sich die Telefone wie eine Art Ritterrüstung an den gesamten Körper geklebt, jedes einzelne Handy sorgfältig in eine Plastikfolie eingehüllt, berichtet die "Bild"-Zeitung. Beim Gang durch eine Sicherheitsschleuse fielen den Beamten seine ungelenken und roboterähnlichen Bewegungen auf.

Beim Abtasten war dann schnell klar: Hier stimmt etwas nicht. Als die Beamten den Mann aufforderten, sich zu entkleiden, kamen knapp 100 neue iPhone 6 und iPhone 6 Plus zum Vorschein. Die Geräte hatte der Schmuggler wie eine Art Panzerung an seinem Körper befestigt. Selbst seine Beine waren beklebt.

Im Internet macht sich die Netzgemeinde über den unglücklichen Schmuggler lustig. "Ich glaube, der Typ imitiert Iron Man", schrieb ein Nutzer auf Sina Weibo, dem chinesischen Twitter-Pendant. Andere gaben ihm den Spitznamen "Apple Man".

Schmuggel von Hongkong aus ins Land

Wie die "Süddeutsche Zeitung" auf ihrer Webseite berichtet, war der Mann auf dem Weg von Hongkong nach Zentralchina, als er am Hafen von Futian auffällig wurde. Zwar werde das iPhone in China produziert, doch Apple habe dort nur wenige Verträge mit Verkäufern abgeschlossen, weswegen das Telefon in China oft teurer als in Europa sei. Allerdings könne man in Hongkong auf dem Schwarzmarkt günstigere Geräte kaufen, die meist vorher Touristen geklaut wurden. Von dort aus werden die iPhones dann ins Land transportiert.

Für Schmuggler ist das, wenn alles gut geht, ein lukratives Geschäft. Jedoch kann der Versuch des Mannes in der iPhone-Rüstung ihn nun teuer zu stehen kommen: Laut dem Gesetz der chinesischen Stadt Hongkong wird Schmuggel mit einer Geldbuße von umgerechnet bis zu 219.000 Euro oder mit sieben Jahren Gefängnis bestraft.

Quelle: n-tv.de

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