Persönliche Kontrolle der BrotpreiseMedwedew kauft Schwarzbrot

So einen Präsidenten wünscht man sich: Russlands Staatsoberhaupt Medwedew kauft in einem Supermarkt ein, um persönlich die Brotpreise zu kontrollieren. Die anwesenden Kunden nutzen die Gelegenheit, und beschweren sich über steigende Preise.
Kremlchef Dmitri Medwedew hat inmitten einer Diskussion über steigende Lebenshaltungskosten in Russland in einem Provinz-Supermarkt persönlich die Brotpreise kontrolliert. Kunden in dem Geschäft in der Stadt Murmansk rund 2000 Kilometer nördlich von Moskau hätten sich bei dem Staatschef massiv über teure Backwaren beschwert, berichtete die Agentur Interfax.
Viele Geschäfte hätten die te und würden dies damit begründen, dass die jüngsteter die Ernte weitgehend zerstört hätten. Medwedew, der bei dem unangekündigten Besuch ein Schwarzbrot für umgerechnet 43 Cent kaufte, versprach, die Beschwerden zu prüfen.
Medwedew und auch Regierungschef Wladimir Putin präsentieren sich in den Staatsmedien immer wieder als allgegenwärtige Krisenmanager. So kontrollierte Putin unlängst ebenfalls in Murmansk in einer Apotheke die Arzneimittelpreise.