Panorama

Videos zeigen Explosionen: Meteorit schlägt am Ural ein

Er fällt wie ein Feuerball auf die Erde, seine Druckwelle zerstört Fensterscheiben: Ein Meteorit zischt etwa 1500 Kilometer östlich von Moskau über den Horizont, dann sind laute Explosionen zu hören. Amateurvideos liefern gespenstische Bilder.

Im russischen Ural geht ein Metoritenregen nieder. Gesteinsbrocken schlagen in Häuser ein und zertrümmern Scheiben und Dächer. Hunderte Menschen werden verletzt. Videos im Internet zeigen einen weißglühende Meteoriten, der in niedriger Höhe vorbeifliegt. Grelle Lichtblitze sind zu sehen, denen laute Explosionen folgen. 

Viele Videos sind aus fahrenden Autos aufgenommen worden. Sie zeigen, wie ein leuchtender Meteorit am Himmel auftaucht und kurz darauf einschlägt.

 

Auch dieses Video wurde in einem Fahrzeug aufgenommen. 

 

Viele Russen haben Kameras auf dem Armaturenbrett ihrer Autos montiert. Angesichts der zahlreichen Unfälle dienen Filme als Beweismittel - zumal der Polizei nicht immer zu trauen ist.

 

Andere Videos wurden mit Handykameras aufgenommen. Zu hören sind laute Einschläge. Scheiben bersten, die Alarmanlagen von Autos gehen los.

 

Selbst Türen werden von der Druckwelle aus den Angeln gehoben, wie dieses Video einer Überwachungskamera zeigt.

Die Druckwelle ist offenbar enorm.

 

Die meisten Menschen werden durch splitterndes Glas verletzt.

 

In ganzen Wohnblocks zerbersten Fenster.

 

Auch Schulen werden beschädigt. Klassenzimmer und Flure sind voll von Splittern.

 

Die Meteoriten fliegen über Städte hinweg. Plötzlich erhellt gleißendes Licht die Umgebung. Dann sind laute Explosionen zu hören.

 

Nach einem lauten Knall und enormer Druckwelle fragen aufgeregte Menschen: "Was war das bloß?" Inmitten lärmender Alarmanlagen lautet die nervöse Standardantwort: "Ich weiß es nicht!"

 

Nach Experteneinschätzung raste der Meteorit mit extrem hoher Geschwindigkeit Richtung Erde. Nach Eintritt in die Atmosphäre dürfte das kosmische Geschoss mit einer gewaltigen Druckwelle explodiert sein. Ein russischer Astronom sagte, dass der Meteorit vor dem teilweisen Verglühen vermutlich mehrere Tonnen schwer gewesen sei. Einzelne Splitter könnten bis zu einem Kilogramm wiegen.

Quelle: n-tv.de

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