Panorama
Freitag, 20. Mai 2016

Ich sehe was, was du nicht siehst: Netzgemeinde grübelt über dieses Bild

Menschliche Augen sind toll, allerdings in Zusammenarbeit mit dem Gehirn ein bisschen störanfällig. Deshalb sehen wir manchmal den Wald vor Bäumen nicht oder einfach das nicht, was ein Bild doch ganz offensichtlich zeigt.

Auch wenn man meinen möchte, dass inzwischen genug optische Täuschungen durchs Internet gejagt sind: Es gibt immer wieder eine neue, die die Nutzergemeinden der sozialen Netzwerke in Entzücken versetzt.

Das neueste Rätsel kommt aus Großbritannien und wurde vor vier Tagen auf Facebook veröffentlicht. Seitdem wurde der Post mit dem entsprechenden Bild tausendfach geliked, geteilt und kommentiert. Auf den ersten Blick sind Steine zu sehen, vielleicht eine Mauer, oder doch ein Gehweg? In einer der Ritzen steckt ein Stein, oder doch nicht? Aber was genau ist jetzt die Täuschung hier – die Perspektive, der Bildinhalt oder sieht man was, was du nicht siehst?

In einer nicht-repräsentativen Umfrage unter n-tv-Nutzern und Nutzerinnen konnten gerade mal 31 Prozent das Rätsel spontan lösen, 51 Prozent saßen ratlos vor dem Bildschirm. Der Rest wollte es später nochmal versuchen. Bei den Kommentaren sind sich jedenfalls alle einige: Bis man es endlich sieht, sieht man nichts. Wenn sich also der Nachbar vor dem Rechner verrenkt, hat der es nicht am Rücken, er versucht nur den idealen Blickwinkel zu finden, in dem er endlich die Erleuchtung hat. Wer sich den Spaß nicht verderben lassen möchte, hört hier auf zu lesen.

Spoiler-Alarm

Wie auch schon bei den Vorgängern, spielt auch diesmal das Gehirn die Hauptrolle und nicht etwa die Augen. Wir sehen, was wir glauben, sehen zu sollen. Deshalb starren wir auf eine Ziegelsteinmauer und die Ritzen zwischen den Steinen. Haben wir die in der Mauer steckende Zigarre erst einmal gesehen, ist sie nicht mehr zu übersehen, egal wie naiv wir noch einmal auf das Bild schauen wollen.   

Quelle: n-tv.de

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