Donnerstag, 07. Januar 2010
"Persönliche Dinge": Omas Gehirn in der Tüte
Unter den "persönlichen Dingen" der verstorbenen Großmutter hat eine Familie in New Mexico einen grausigen Fund gemacht: In einer Tüte befand sich das Gehirn der alten Dame.
Das Gehirn des Menschen gehört nicht in eine Tüte.
(Foto: picture-alliance/ dpa/dpaweb)
Wie die Tageszeitung "The Albuquerque Journal" berichtete, hatten die Angehörigen einen "faulen Geruch" aus dem Sack bemerkt, den das Beerdigungsinstitut ihnen geschickt hatte. Als sie ihn öffneten, fanden sie persönliche Dinge und eine Tüte mit dem Aufdruck "Gehirn" darin.
"Meinen Sie nicht auch, dass das ein schrecklicher Fehler ist?", zitierte die Zeitung den Rechtsanwalt Richard Valle, der im Auftrag der Familie Klage gegen den Bestatter eingereicht hat. "Das Gehirn einer geliebten Person sollte niemals Teil der persönlichen Dinge sein." Der Bestatter wies die Vorwürfe zurück und machte ein anderes Unternehmen verantwortlich. Sein Institut habe nichts falsch gemacht, die Familie sei sehr gut betreut worden, beteuerte er.
Die Frau war im September bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Ihr Gehirn wurde inzwischen ebenfalls bestattet.
AFP
Panorama
-
Vier historische Gebäude zerstört
Coburger Altstadt brennt
-
Aus drei mach' eine
Nordkirche gegründet
-
Hauptbahnhof Mönchengladbach
Jugendliche verprügeln Frauen
-
Motivsuche in Finnland
18-Jähriger tötete "zufällig"
-
Detonation tötet einen Menschen in Chile
Auto löst Landmine aus
-
Acht schlimme Jahre in Bosnien
Deutsche als Sklavin gehalten
-
Todesfall beim Volleyballspiel in Japan
Russischer Konsul stirbt
-
Raffaels Kultbild wird 500
"Die Sixtina lehrt Ehrfurcht"
-
In Kampfuniform
Finne erschießt Nachtschwärmer
-
Totschlag vor 33 Jahren
51-Jähriger angeklagt
-
Berlusconi und seine Partys
Mädchen tanzte als Obama
-
Operation gegen Hells Angels in Kiel
Polizei sucht Folterkammer

