Panorama
Den Absturz hat niemand überlebt.
Den Absturz hat niemand überlebt.(Foto: AP)

Katastrophe in Russland: Passagiermaschine stürzt ab - 62 Tote

Im Süden Russlands kommt es zur Katastrophe. Ein aus Dubai kommendes Passagierflugzeug stürzt beim Landeanflug auf den Flughafen von Rostow am Don ab. Die Maschine brennt aus, niemand überlebt, es gibt Dutzende Tote.

Beim Absturz eines Passagierflugzeugs aus Dubai in Südrussland sind nach Behördenangaben alle Menschen an Bord getötet worden. Die russische Staatsanwaltschaft geht inzwischen von 62 Toten aus - zunächst war von 61 Opfern die Rede gewesen. Die Maschine der Gesellschaft FlyDubai stürzte an diesem Samstagmorgen beim zweiten Landeanflug auf den Flughafen der Stadt Rostow am Don ab und fing sofort Feuer.  An Bord der Boeing 737-800 waren den Angaben nach 55 Passagiere und 7 Besatzungsmitglieder.

Video

Die Fluggesellschaft bestätigte den Absturz: "Wir wissen von einem Zwischenfall mit unserem Flug FZ981 von Dubai nach Rostow am Don", hieß es in einer ersten kurzen Stellungnahme auf Facebook. FlyDubai ist eine Billigfluglinie mit Sitz im Golfemirat Dubai, sie gehört nicht zur großen Fluggesellschaft Emirates.

Das Unglück passierte der Staatsanwaltschaft zufolge gegen 3.40 Ortszeit (1.40 MEZ). In der Region etwa 1000 Kilometer südlich von Moskau herrschte zu der Zeit stürmisches Wetter mit Regen und schlechter Sicht.  Das Flugzeug konnte unter schwierigen Bedingungen nicht sofort landen und drehte eine Schleife. Die Boeing habe zwei Stunden über der Region gekreist, sagte ein Vertreter der russischen Sicherheitsbehörden der Agentur Interfax. Dies deckt sich mit Internetaufzeichnungen des Flugs. Beim zweiten Anflug kam es dann zu dem Absturz. Beim Aufprall auf die Landebahn sei die Maschine zerbrochen, sagte Igor Oder, regionaler Chef des russischen Zivilschutzes, der Agentur Interfax.

Bericht: Die meisten Opfer aus Russland

Dieses Bild von einer Überwachungskamera soll den Aufprall zeigen.
Dieses Bild von einer Überwachungskamera soll den Aufprall zeigen.(Foto: AP)

Am Flughafen von Rostow betreuen Notfallpsychologen die verzweifelten Angehörigen. Der Flughafen wurde wegen der Bergungsarbeiten geschlossen, Flüge wurden nach Krasnodar umgeleitet. Der russische Fernsehsender Lifenews veröffentlichte eine angebliche Passagierliste von Flug FZ981. Danach waren die meisten Fluggäste russische Staatsbürger.

Das bislang letzte schwere Unglück einer ausländischen Fluglinie in Russland war der Absturz eines Airbus A320 der armenischen Armavia im Mai 2006 bei Sotschi am Schwarzen Meer. Damals kamen 113 Menschen ums Leben.

Quelle: n-tv.de

Empfehlungen