Panorama

Der Papst und der Tod Bin LadensPerus Staatschef sieht Wunder

03.05.2011, 08:18 Uhr
Papst-Johannes-Paul-II
Papst Johannes Paul II. sorgt offenbar schon am Tag seiner Seligsprechung für Wunder. (Foto: picture alliance / dpa)

Was haben die Seligsprechung eines Papstes und die Tötung eines Terroristenführers gemein? Viel, glaubt Perus Staatschef García, und zieht die großen Linien.

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"Die Inkarnation des Teufels": Bin Laden. (Foto: ASSOCIATED PRESS)

Die Tötung von ist nach Ansicht des peruanischen Präsidenten Alan García dem erst am Sonntag seliggesprochenen Papst Johannes Paul II. zu verdanken. Das 2005 verstorbene Oberhaupt der katholischen Kirche habe keine Zeit vergeudet und unmittelbar nach seiner Seligsprechung für ein "Wunder" gesorgt, sagte García.

Papst Johannes Paul II. habe die Welt damit von "dieser Inkarnation des Teufels, diesem Dämon des Hasses und des Verbrechens" befreit. Er hoffe, dass das Terrornetzwerk Bin Ladens mit dessen Tod an Bedeutung verliere, ergänzte der Staatschef des südamerikanischen Landes.

Er war unklar, wie ernst Garcia seine Äußerungen meinte. Prinzipiell muss sich nach der Seligsprechung noch ein zweites Wunder ereignen, damit ein Seliger zum Heiligen werden kann. Für die Seligsprechung von Johannes Paul II. war die Heilung einer französischen Nonne anerkannt worden. Sie war nach eigenen Angaben durch ein Gebet an den verstorbenen Papst von der Parkinson-Krankheit geheilt worden.

Quelle: AFP