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Laut Polizei wird es voraussichtlich bei zehn Todesopfern bleiben.
Laut Polizei wird es voraussichtlich bei zehn Todesopfern bleiben.(Foto: REUTERS)

Bericht über elften Toten falsch: Polizei vermisst keine Zuginsassen mehr

Eine Meldung der Polizei stiftet Verwirrung: Entgegen erster Angaben bleibt es dabei, dass zehn Menschen bei dem Zugunglück von Bad Aibling ihr Leben verloren. Die Polizei stellt nun klar: Es wird keine weitere Person vermisst.

Nach dem schweren Zugunglück in Oberbayern mit zehn Toten rechnet die Polizei nicht mit weiteren Todesopfern. "Es wird niemand mehr vermisst", sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd.

Nachdem alle Personalien abgeglichen worden seien, dürfte sich kein Opfer mehr in den beiden Zügen befinden. "Es wird keine elfte Leiche geben." Der Sprecher war zudem zuversichtlich, dass alle Verletzten überleben werden.

Am Mittwochmorgen hatte die Aussage der Polizeieinsatzzentrale Verwirrung hervorgerufen. Sie hatte berichtet, die sterblichen Überreste eines letzten Vermissten seien gefunden worden. Dies stellte sich jedoch als falsch heraus. Am Dienstagabend waren bereits zehn Todesopfer bekannt, ein weiterer Mensch wurde vermisst und unter den Trümmern vermutet.

Die 37 Kilometer lange Strecke zwischen Holzkirchen und Rosenheim wurde nach dem Unglück komplett gesperrt. Wann die Strecke wieder geöffnet werden kann, ist zunächst unklar. Ein erster Spezialkran traf nach Angaben der Deutschen Bahn bereits ein. Die Bergung der Trümmer wird wohl mehrere Tage dauern.

Quelle: n-tv.de

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