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Freitag, 22. Januar 2010

Weniger H1N1-Erkrankte: Schweinegrippe auf dem Rückzug

Verwendungsfertige Pandemrix-Spritzen - viele Impfdosen bleiben ungenutzt.

Verwendungsfertige Pandemrix-Spritzen - viele Impfdosen bleiben ungenutzt.
(Foto: AP)

Die Schweinegrippe ist auf dem Rückzug. Die Ausbreitung des H1N1-Virus habe auf der Nordhalbkugel Ende Oktober ihren Höhepunkt erreicht, seither gehe die Zahl der Krankheitsfälle zurück, teilte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf mit. Seit ihrem ersten Auftreten in Mexiko im März 2009 seien 14.142 Menschen an der Schweinegrippe gestorben. Am schwersten betroffen waren demnach Nord- und Südamerika sowie Europa. In der vergangenen Woche seien weniger als 588 neue Todesfälle gemeldet worden.

In den meisten europäischen Ländern ging die Zahl der Erkrankten laut WHO zurück. Auch in Polen, Österreich, Estland, Ungarn und Moldawien, die am schwersten betroffen waren, sei die Tendenz fallend. Nachdem die Schweinegrippe anfänglich als große Gefahr eingeschätzt und Massenimpfungen beschlossen wurden, brauchen Deutschland, Frankreich und andere Länder inzwischen bei weitem nicht so viele Impfdosen, wie sie bestellt haben.

AFP

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