Panorama

Polizei sauer auf TeenagerSexpuppen schwimmen nicht

17.01.2011, 11:45 Uhr
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Die beiden Australier sind mit ihrem Versuch nicht allein: Auch in Russland wurde bereits die Wassertauglichkeit von Gummipuppen getestet. (Foto: ASSOCIATED PRESS)

Das konnten die australischen Behörden nicht auch noch gebrauchen: Zwei 19-Jährige wollten auf Sexpuppen einen Fluss hinuntergleiten. Die Sache geht schief, die beiden müssen gerettet werden. Dabei haben die Australier gerade mit einer Jahrhundertflut zu kämpfen.

Badespaß auf aufblasbaren Sexpuppen - das hatten sich zwei 19-Jährige vorgestellt, die sich in Australien mit den Latexdamen einen angeschwollenen Fluss hinuntertreiben lassen wollten. Die Frau des Duos verlor in der starken Strömung des Yarra in Melbourne allerdings den Halt und die Sexpuppe sauste allein davon, berichteten Zeitungen. Sie schrie um Hilfe und klammerte sich an einen vorbeischwimmenden Baumstamm. Ein Kajak- Fahrer brachte ihr und ihrem Begleiter Schwimmwesten. Der Rettungsdienst holte sie schließlich mit einem Boot aus dem Wasser.

"Sexpuppen eignen sich nicht als Schwimmhilfen", teilte die Polizei nach Angaben des "Sydney Morning Herald" mit. Die Beamten waren sauer. "Wir sind alle mit Rettungsmaßnahmen beschäftigt und mussten jetzt Leute abziehen, die sich um die beiden kümmern", meinte Wayne Wilson. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste sind vollauf mit Notrufen im Zusammenhang mit den Überschwemmungen beschäftigt.

Quelle: dpa