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Mehr als 80 Tote: Taifun wütet auf den Philippinen

Jahr für Jahr werden die Philippinen von Dutzenden Taifunen heimgesucht - so auch dieses Jahr wieder. Der bislang heftigste Wirbelsturm der Saison ist "Bopha". Er trifft auf der südlichen Insel Mindanao auf Land. Dabei richtet er wüste Zerstörungen an.

Die Zahl der Todesopfer des Taifuns "Bopha" auf den Philippinen ist auf über 80 gestiegen. 21 Menschen wurden noch vermisst. Allein in der schwer zugänglichen Stadt New Bataan auf der südlichen Insel Mindanao wurden 49 Menschen durch eine Schlammlawine getötet, wie der Innenminister Mar Roxas im Fernsehsender ABS-CBN sagte. Laut dem Bürgermeister der Stadt waren viele der Opfer Bewohner eines nahe gelegenen Dorfes, die sich vor Überschwemmungen in Sicherheit bringen wollten.

Mindestens 57.000 Menschen sind vor dem Taifun geflüchtet und in über 1000 von der Regierung errichteten Notunterkünften untergekommen. Der heftige Sturm war am frühen Morgen bei Baganga an der Ostküste der Insel Mindanao an Land gekommen. Erste Berichte hatten von zwei Todesopfern gesprochen.

Taifun "Bopha" von oben
Taifun "Bopha" von oben(Foto: AP)
Schulen bleiben geschlossen

Der Taifun war im Osten der Insel Mindanao auf Land getroffen. Er wirbelte mit Spitzengeschwindigkeiten von mehr als 185 Kilometern in der Stunde, riss Stromleitungen ein, Bäume um und deckte Häuser ab. In weiten Teilen der Region fiel der Strom aus. Zehntausende Menschen hatten sich in der Region vor dem Taifun in Sicherheit gebracht.

Nach dem verheerenden Tropensturm, bei dem vor einem Jahr auf Mindanao mehr als 1200 Menschen ums Leben kamen, hatten die Behörden vorgesorgt. Tausende Familien wurden vorsichtshalber in Notunterkünften untergebracht. Die Behörden hatten vor Erdrutschen und Sturzfluten gewarnt. Der Schulbetrieb war eingestellt worden und mehr als 100 Flüge wurden gestrichen.

"Bopha" ist der bislang mächtigste Taifun der Saison. Die Philippinen erleben zwischen Mai und November im Durchschnitte 20 Taifune und schwere Tropenstürme. "Bopha" war Nummer 16 in diesem Jahr.

Quelle: n-tv.de

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