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Überschwemmungen in Italien: Vier Menschen sterben in Fluten

Von den schweren Überschwemmungen in Italien sind jetzt vor allem die Toskana und Umbrien betroffen. Mindestens vier Menschen sterben, Hunderte müssen vor den Flutwellen fliehen und ihre Häuser verlassen. Jetzt sollen sogar Soldaten einspringen und helfen.

Überschwemmungen gibt es in Italien im Herbst und Winter häufig.
Überschwemmungen gibt es in Italien im Herbst und Winter häufig.(Foto: picture alliance / dpa)

Mindestens vier Menschen sind nach starken Regenfällen in der Toskana ums Leben gekommen. Hunderte mussten vor den Flutwellen fliehen. Drei Arbeiter des Energiekonzerns Enel kamen beim Einsturz einer Brücke über den Fluss Albegna ums Leben, wie die Behörden in Grosseto mitteilten. Als die Brücke dem Druck der Wassermassen nachgab, stürzte ihr Auto in die Tiefe.

Bei Capalbio in der südlichen Toskana ertrank ein 73-jähriger Landwirt in seinem überfluteten Fahrzeug. In Albinia wurden noch drei Menschen vermisst. Eine von Schlammmassen mitgerissene Frau wurde lebensgefährlich verletzt. Zahlreiche Menschen flüchteten sich auf die Dächer ihrer Häuser. Die Flutwellen haben größere Teile der Toskana und Umbriens unter Wasser gesetzt und Hunderte Menschen gezwungen, ihre Häuser zu verlassen.

Ein Höhepunkt der Flutwelle wird in Grosseto und auch in Rom erwartet, wo der Wasserstand des Tibers ständig überwacht wurde. Das Unwetter, das am Wochenende zunächst Norditalien heimgesucht hatte, verursachte ein Verkehrschaos. Einige Straßen und Bahnverbindungen zwischen Nord- und Süditalien mussten zeitweise unterbrochen werden. Der Präsident der mittelitalienischen Toskana forderte Soldaten an, um beim Aufräumen zu helfen.

In Italien gibt es im Herbst und Winter häufig Überschwemmungen, die erheblichen Schaden anrichten. Laxe Bauplanungen und mangelnde Umsetzung von Umweltnormen gelten als mitverantwortlich dafür, dass Hochwasser katastrophale Folgen haben kann. Der italienische Umweltminister Corrado Clini sagte, 40 Milliarden Euro seien über die nächsten 15 Jahre notwendig, um die Gefahr zu bannen.

Quelle: n-tv.de

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