Panorama
Der "Volcán de Fuego" spuckt wieder Feuer.
Der "Volcán de Fuego" spuckt wieder Feuer.(Foto: twitter.com/SPACEdotcom)

Glutheiße Lava und Asche: Vulkan Fuego bricht aus

Mitten in der Nacht bebt in Guatemala die Erde. Kurz danach stößt der Vulkan Fuego eine große Aschewolke und Lavaströme aus. Menschen sind nicht in Gefahr, doch drei Städte sind völlig mit Aschestaub bedeckt, darunter auch ein berühmtes Touristenziel.

Im Süden von Guatemala ist der aktive Vulkan Fuego ausgebrochen und hat große Mengen Asche und Lava ausgestoßen. Nach Angaben des Vulkan-Instituts des zentralamerikanischen Landes wurde bei dem Ausbruch in der Nacht Asche mehrere Kilometer in die Höhe geschleudert. Zwei Kilometer lange Lava-Flüsse wälzten sich ins Tal. Auch in mehreren Dutzend Kilometern Entfernung waren die Erschütterungen der Eruptionen noch zu spüren.

Nach Angaben der Behörden ging der Aschestaub über drei Städten in der Umgebung des Vulkans nieder. Unter einer grauen Decke verschwand demnach auch das bei Touristen beliebte Antigua Guatemala, das zum Weltkulturerbe gehört. Umliegende Schulen wurden geschlossen, die Behörden erhöhten die Warnstufe für den Vulkan aber zunächst nicht.

Der Vulkan Fuego (deutsch: Feuer), ist 3763 Meter hoch und seit längerem aktiv. Im Februar vergangenen Jahres war er so heftig ausgebrochen, dass eine Warnung herausgegeben und der internationale Flughafen der 45 Kilometer entfernten Hauptstadt Guatemala-Stadt geschlossen werden musste. Durch die Lavaströme kam es zu mehreren Waldbränden.

Quelle: n-tv.de

Empfehlungen