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Im Englischen Garten in München.
Im Englischen Garten in München.(Foto: dpa)

Knapp 19 Grad in Freiburg: Weihnachten noch nie so warm

Das für seine Wärme bekannte Freiburg erreicht den offiziellen Weihnachtswetterrekord: 18,9 Grad an Heilig Abend. In München sitzen die Menschen im Biergarten, selbst in Berlin werden Rekordtemperaturen gemessen.

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Weihnachten im Biergarten: Die diesjährigen Feiertage waren die wärmsten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Der offizielle Allzeitrekord für einen Heiligen Abend wurde mit 18,9 Grad im baden-württembergischen Freiburg gemessen, wie der Deutsche Wetterdienst mitteilte.

Die in manchen Berichten gemeldete Temperatur von 20,7 G rad an Heiligabend in München sei zwar nicht auszuschließen, sie wurde aber an einer nichtamtlichen Wetterstation gemessen, hieß es beim DWD.

Auch in Berlin gab es zu Weihnachten Rekordwerte. Laut DWD wurden dort am ersten Weihnachtsfeiertag am ehemaligen Flughafen Tempelhof 12,7 Grad gemessen: der höchste Wert für Berlin seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1876.

Verantwortlich für die Temperaturkapriolen war das Randtief Rita, das im Süden mit sehr viel warmer Luft das Quecksilber in die Höhe trieb. Als besonders außergewöhnlich hob der Deutsche Wetterdienst die Messwerte am 977 Meter hohen Oberpeißberg bei München hervor. In der bergigen Höhe seien am Morgen des Heiligen Abends - abgesehen von einigen Stationen in Sizilien und Spanien - die höchsten Temperaturwerte Europas gemessen worden. Mit 16,8 Grad erreichten die Temperaturen dort einen Höchstwert, den es am 24. Dezember seit über 200 Jahren nicht mehr gegeben hatte.

In den kommenden Tagen wird sich allmählich wieder das für die Jahreszeit typische Schmuddelwetter mit Nässe und Kälte einstellen. Tiefdruckgebiete bringen aus dem Westen Niederschläge heran. In Süddeutschland kann es zu Sturmböen und anhaltendem Regen kommen, im Norden muss ab Freitag wieder mit glatten Straßen gerechnet werden. Das Wetter zum Jahreswechsel wird dem DWD zufolge zweigeteilt sein: Der Nordwesten muss sich auf Regen einstellen, im Südosten der Republik ist es dagegen eher trocken.

Quelle: n-tv.de

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