SchenkungWeitere Niederländer für Schwerin
Der Berliner Kunstsammler Christoph Müller will seine rund 150 niederländischen Gemälde des 16. bis 18. Jahrhunderts dem Staatlichen Museum Schwerin schenken.
Das bekräftigte der 71-jährige frühere Verleger des Tübinger "Schwäbischen Tagblatts" anlässlich einer Ausstellungseröffnung mit Niederländer-Zeichnungen in Schwerin. Die Übergabe solle frühestens 2013 stattfinden. Das Staatliche Museum verfügt bereits über eine bedeutende Kollektion von Gemälden des "Goldenen Zeitalters" der niederländischen Malerei. Darunter sind Werke von Carel Fabritius, Frans Hals und Jan Brueghel.
Von den 146 Objekten der Ausstellung "Erfundene Wirklichkeit", die bis zum 7. März 2010 in Schwerin gezeigt werden, sind 112 Leihgaben des Kupferstichkabinetts Berlin. Diese Zeichnungen gehörten einst ebenfalls Müller, der 2007 dem Kupferstichkabinett 240 Zeichnungen und Druckgrafiken schenkte. Eine Zeichnung, die er später erwarb, soll nach der Ausstellung in Schwerin bleiben. Müller besitzt nach eigenen Angaben die größte Privatsammlung niederländischer Kunst in Deutschland.