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Unwetter im Süden der USA: Wieder Tote durch Tornados

Die schweren Unwetter im Süden der USA nehmen kein Ende. Die Tornados suchen vor allem Gebiete in Alabama und Mississipi heim - wieder mit tödlichem Ausgang für mehrere Menschen.

Bei neuen Tornados sind in den US-Bundesstaaten Alabama und Mississippi wieder mehrere Menschen ums Leben gekommen. Wie der Nachrichtensender CNN berichtete, starben in einer Wohnwagensiedlung bei Athens in Alabama zwei Menschen. In Richland in Mississppi sei mindestens ein Mensch getötet worden. Ein Sprecher des Bezirks Winston in dem Bundesstaat sagte CNN, in seinem Gebiet habe es mehrere Tote gegeben.

Einsatzkräfte steigen durch Trümmerberge in Louisville im US-Bundesstaat Mississipi.
Einsatzkräfte steigen durch Trümmerberge in Louisville im US-Bundesstaat Mississipi.(Foto: dpa)

Am Sonntag hatte es bei Wirbelstürmen im Mittleren Westen und Süden der USA mindestens 18 Tote gegeben. Allein in Arkansas wurden nach neuen Behördenangaben vom Montag 14 Tote gezählt. Zunächst war dort von 15 Todesopfern die Rede gewesen, ein Opfer sei aber doppelt gezählt worden. Besonders betroffen war die 4000-Einwohner-Stadt Vilonia. Das Stadtzentrum sei "dem Erdboden gleichgemacht" worden, sagte Bürgermeister James Firestone dem Sender CNN. "Hier herrscht Chaos."

Vilonia und Mayflower besonders betroffen

Gas- und Wasserleitungen seien geborsten, es stünden nur noch einige Mauern, berichtete Firestone. Die Einwohner seien 45 Minuten, bevor die Stürme über Vilonia fegten, durch Sirenen gewarnt worden. Vermutlich seien dadurch Menschenleben gerettet worden, sagte der Bürgermeister. Aus den benachbarten Städten seien Feuerwehr und Polizei sowie die Nationalgarde zur Verstärkung angefordert worden.

Große Teile der Ortschaft Mayflower mit rund 2300 Einwohnern lagen ebenfalls in Trümmern. In der Gegend musste ein Teil der Autobahn Interstate 40, eine der großen Ost-West-Achsen durch die USA, gesperrt werden. Der örtliche Fernsehsender TVH 11 zeigte Bilder von umgestürzten Autos, entwurzelten Bäumen und ganzen zerstörten Wohnblöcken.

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Quelle: n-tv.de

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