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(Foto: picture alliance / dpa)

Der Mieterbund klagt: 250.000 Wohnungen fehlen

Wohnraum wird immer teurer. Die Deutschen zahlen mittlerweile mehr als ein Drittel ihres Nettoeinkommens für die Miete. Vor allem in Großstädten ist die Lage dramatisch, denn laut dem Mieterbund gibt es einfach zu wenig Wohnungen.

Nach Schätzungen des Deutschen Mieterbunds fehlen in Deutschland rund 250.000 Mietwohnungen. Bezahlbarer Wohnraum werde immer knapper. "Das Problem trifft junge Familien, Rentner, einkommensschwache Haushalte und Normalverdiener", sagte Präsident Franz-Georg Rips der "Bild"-Zeitung. Am stärksten seien die Menschen in den Großstädten betroffen. Der Mieterbund fordert von der Bundesregierung mehr Fördermittel für den Wohnungsneubau.

Nach früheren Angaben des Mieterbundes zahlen Mieter bereits mehr als ein Drittel ihres Haushaltsnettoeinkommens (34,1 Prozent) für Miete und Nebenkosten - so viel wie noch nie. Nach Angaben der Organisation fehlen in den zehn deutschen Städten mit dem stärksten Wohnungsmangel insgesamt 100.000 Mietwohnungen - allein 31.000 davon in München, 17.500 in Frankfurt und 15.000 in Hamburg. Die Zahl der Sozialwohnungen sei zwischen 2002 und 2010 um rund ein Drittel von knapp 2,5 Millionen auf knapp 1,7 Millionen zurückgegangen.

Quelle: n-tv.de

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