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Auf keinen Fall will Lucke in die rechte Ecke gestellt werden.
Auf keinen Fall will Lucke in die rechte Ecke gestellt werden.(Foto: picture alliance / dpa)

Zusammenarbeit europäischer Populisten: AfD will nicht mit den Rechten

Ein halbes Jahr vor den Europawahlen braut sich ein Bündnis nationalistischer Parteien zusammen, die gemeinsam ins EU-Parlament einziehen wollen. Seine Wortführer Geert Wilders und Marine Le Pen hätten auch gerne die deutsche Alternative für Deutschland an Bord - aber die sträubt sich.

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Die euroskeptische Alternative für Deutschland will für den Fall eines Einzugs in das Europaparlament nicht mit einem sich formierenden rechtspopulistischen Block kooperieren. Das Bündnis des niederländischen Rechtspopulisten Geert Wilders und der Vorsitzenden der extrem-rechten französischen Front National, Marine Le Pen, komme "auf keinen Fall" als Partner in Betracht, sagte AfD-Chef Bernd Lucke. Die AfD wolle erst nach der Wahl im Mai entscheiden, mit wem sie eine EP-Fraktion bilden wolle.

"Das kann ich erst sagen, wenn ich diese Abgeordneten und Parteien kenne", sagte Lucke dem Magazin. Es sei auch gut möglich, dass die AfD eine fraktionslose Gruppe bilden werde. Die AfD war bei der Bundestagswahl im September nur knapp an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert. Bei der Wahl zum Europaparlament gilt nur eine Drei-Prozent-Hürde.

Rechte hoffen auf Europawahl

Am Freitag hatten Spitzenvertreter von rechtspopulistischen Parteien aus fünf EU-Staaten in Wien über eine gemeinsame Strategie für die Europawahl beraten. Ziel ist es, einen nationalistischen Block zu schmieden, um nach der Wahl im Europaparlament eine parlamentarische Gruppe bilden zu können.

Gastgeberin des Treffens war die Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ). Dazu kamen die französische Front National, die italienische Lega Nord, der Vlaams Belang aus Belgien und die Demokratische Partei aus Schweden. Le Pen und Wilders hatten andere euroskeptische und nationalistische Parteien aufgerufen, sich ihnen anzuschließen

Quelle: n-tv.de

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