Samstag, 06. März 2010
"Große Fälschung": Ahmadinedschad bestreitet 9/11
Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat die Anschläge vom 11. September 2001 in den USA als "große Fälschung " und als Werk von Geheimdiensten bezeichnet.
Die Zerstörung der Zwillingstürme des World Trade Center in New York habe den USA als Vorwand für den Kampf gegen den Terrorismus und die Invasion in Afghanistan gedient, sagte Ahmadinedschad nach einer Meldung der amtlichen Nachrichtenagentur Iran vor Mitarbeitern des iranischen Geheimdienstes. Die Tat sei von Geheimdiensten geplant und ausgeführt worden. Bei den mit entführten Flugzeugen verübten Anschlägen in New York und bei Washington waren fast 3000 Menschen getötet worden.
Der iranische Präsident hatte wiederholt den Holocaust geleugnet und die Zerstörung Israels gefordert. Der Iran liegt mit seinem Atomprogramm im Streit mit der Weltgemeinschaft. Sie wirft der Führung in Teheran vor, unter dem Deckmantel der Energiegewinnung nach Atomwaffen zu streben. Die Islamische Republik bestreitet das.
dpa
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