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Angeblich Gefahr für ganz Europa : Al-Kaida soll es auf Züge abgesehen haben

Ganz allmählich kommt an den Tag, was der US-Geheimdienst NSA beim Abhören von Telefongesprächen und beim Ausspähen von E-Mails erfahren haben will. Demnach sollen sich hochrangige Al-Kaida-Mitglieder am Telefon über mögliche Terrorziele unterhalten haben.

Zivilstreifen sollen für mehr Sicherheit sorgen.
Zivilstreifen sollen für mehr Sicherheit sorgen.(Foto: picture alliance / dpa)

Das Terrornetzwerk Al Kaida plant laut einem Bericht der "Bild"-Zeitung Anschläge auf Schnellzüge in ganz Europa. Die deutschen Sicherheitsbehörden seien deshalb in Alarmbereitschaft versetzt worden, heißt es unter Berufung auf Sicherheitskreise. Die Bundesregierung sieht indes keine veränderte Sicherheitslage. "Es gibt immer wieder Warnhinweise, denen nachgegangen wird", sagte eine Sprecherin des Innenministeriums in Berlin.  Diese Hinweise würden aber nicht kommentiert.

Der Hinweis auf die geplanten Anschläge stamme vom US-Geheimdienst NSA, der offenbar vor wenigen Wochen ein Telefonat zwischen hochrangigen Al-Kaida-Mitgliedern abgehört habe. Dabei soll eine Anschlagsserie auf Züge in Europa zentrales Thema gewesen sein.

Denkbar seien nach Auskunft von Sicherheits-Experten sowohl Sabotage-Akte an Schienen und Oberleitungen als auch Anschläge mit Sprengsätzen auf Schnellzug-Trassen oder -Tunnel, berichtet "Bild". Auch Bombenanschläge in den Schnellzügen selbst seien denkbar.

Wegen der möglicherweise drohenden Anschläge sichern deutsche Behörden den Angaben zufolge seit mehr als zwei Wochen die ICE-Trassen und Bahnhöfe der Bahn mit einer Reihe von zusätzlichen "unsichtbaren Maßnahmen". Dazu zählten unter anderem intensive Zivilstreifen der Bundespolizei.

Quelle: n-tv.de

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