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Das BKA sieht auch in Deutschland eine erhöhte Gefahr für Terroranschläge.
Das BKA sieht auch in Deutschland eine erhöhte Gefahr für Terroranschläge.(Foto: picture alliance / dpa)

Terrorgefahr in Deutschland: BKA: Elf Anschläge vereitelt

Die Gefahr für Terroranschläge in Deutschland ist hoch: Das wird das BKA nicht müde zu betonen. Bislang können die Experten sämtliche Pläne vereiteln - in angeblich fast einem Dutzend Fällen seit der Jahrtausendwende.

Seit der Jahrtausendwende sind nach Angaben von BKA-Chef Holger Münch elf Terroranschläge in Deutschland durch Sicherheitskräfte und Anti-Terror-Ermittler verhindert worden. "Wir können aus der Vergangenheit schon sehen, der Islamismus ist auch hier präsent. Aber es ist nicht nur Glück, sondern auch ein gutes Zusammenwirken der Sicherheitsbehörden", sagte der Präsident des Bundeskriminalamtes (BKA) im Bayerischen Rundfunk.

Aktuell gebe es keine konkreten Hinweise auf einen Anschlag. Aber: "Wir sind sehr wachsam." Nähere Details zu den vereitelten Anschlägen nannte Münch nicht. Generell sieht er aber auch in Deutschland eine erhöhte Terrorgefahr. "Wir können festhalten, dass Europa, und damit auch Deutschland, im Zielspektrum des islamistischen Terrorismus steht. Damit gehen wir hier ein Deutschland von einem erhöhten Anschlagsrisiko aus."

Das BKA prüfe laufend mögliche Verbindungen zu den Attentätern von Brüssel. Bislang könne seine Behörde aber nur feststellen, "dass Deutschland als Transitland genutzt wurde und keine direkten Verbindungen bestehen". Allerdings habe man auch in Deutschland relevante Personen, die gefährlich seien. "Wir zählen aktuell 470 solcher Gefährder, und die Zahl ist in den letzten Jahren stark gestiegen."

Quelle: n-tv.de

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