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Rettungskräfte befreiten die Verletzten aus dem Wrack des Busses.
Rettungskräfte befreiten die Verletzten aus dem Wrack des Busses.(Foto: REUTERS)

Anschlag auf Bus in Pakistan: Bombe reißt 16 Menschen in den Tod

Es sind mehrheitlich Regierungsbeamte, die nahe der pakistanische Provinzhauptstadt Peshawar sterben, als eine Bombe unter einem Sitz im Bus detoniert. Wahrscheinlich ist, dass erneut die Taliban hinter dem Attentat stecken.

Bei einem Bombenanschlag auf einen Bus im Nordwesten Pakistans sind mindestens 16 Menschen getötet und 24 weitere verletzt worden. Der Bus explodierte in der Nähe von Sunehri Masjid in der Provinz Khyber-Pakhtukhwa, teilte die Polizei mit. Er war von Mardan nach Peshawar unterwegs - die Insassen seien hauptsächlich Regierungsbeamte gewesen.

Ausgelöst wurde die Explosion durch eine vier Kilogramm schwere Bombe, die unter einem der Sitze des Busses versteckt worden war. Sie sei mit einem Zeitzünder ausgestattet gewesen, sagte Abbas Majid Marwat von der örtlichen Polizei. Laut dem stellvertretenden Polizeikommissar für Peshawar, Riaz Mehsud, handle es sich bei der Mehrzahl der Todesopfer um Regierungsbeamte.

"Es ist nicht möglich, jedem Fahrzeug während des morgendlichen Berufsverkehrs Sicherheitsschutz zu bieten, wenn Tausende Fahrzeuge auf den Straßen sind", sagte Mehsud. Bisher habe sich niemand zu der Tat bekannt.

Pakistan kämpft seit mehr als zehn Jahren gegen Rebellen der radikalislamischen Taliban. Die Taliban greifen immer wieder Zivilisten und Sicherheitsbeamte an. Erst in der vergangenen Woche hatte ein Selbstmordattentäter ein Gerichtsgebäude in der Nähe von Peshawar angegriffen und dabei 17 Menschen getötet.

Quelle: n-tv.de

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