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Flüchtlingsheim in Freital: Hier stehen die Flüchtlinge bereits unter besonderem Schutz.
Flüchtlingsheim in Freital: Hier stehen die Flüchtlinge bereits unter besonderem Schutz.(Foto: picture alliance / dpa)

Angst vor rechtsextremen Übergriffen: Bund will Flüchtlinge besser schützen

Die am Samstag beschlossene allgemeine Verschärfung der Sicherheitsvorkehrungen geht der Bundesregierung nicht weit genug: Sie befürchtet, dass Rechtsradikale nach den Attentaten von Paris Jagd auf Flüchtlinge machen könnten.

Die Bundesregierung hat im Zuge der Anschläge von Paris einem Zeitungsbericht zufolge die Länder zu einem besseren Schutz der Flüchtlingsunterkünfte aufgefordert. Grund seien Befürchtungen, dass Rechtsextremisten die Attentate in der französischen Hauptstadt als Begründung für Anschläge missbrauchen könnten, berichtete die "Mitteldeutsche Zeitung" unter Berufung auf Berliner Sicherheitskreise. Bundesinnenminister Thomas de Maizière habe darauf verwiesen, dass es bereits "ein erschreckendes Ausmaß von Anschlägen gegen Asylbewerber" gebe.

Bei der Anschlagsserie in Paris wurden mindestens 129 Menschen getötet. Als Reaktion auf die Anschläge hatte die Bundesregierung am Samstag beschlossen, die Sicherheitsvorkehrungen in Deutschland deutlich zu verschärfen. Dazu gehören de Maizière zufolge eine stärkere Präsenz bewaffneter Polizisten an Bahnhöfen und Flughäfen sowie mehr Kontrollen an der deutsch-französischen Grenze.

Die Gefährdungslage in Deutschland sei hoch und die Bundesrepublik stehe unverändert im Fadenkreuz des internationalen Terrorismus, sagte de Maizière nach einer Sitzung des Sicherheitskabinetts.

Quelle: n-tv.de

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