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Politik

Freitag, 27. August 2010

Gegen das große Grunzen: Soldaten sollen Schweine jagen

Wildschweine wühlen gern. Und weil die Mähdrescher in Rheinland-Pfalz deshalb offenbar ständig im Boden stecken bleiben, fordert der Präsident des Bauern- und Winzerverbands einen Einsatz der Bundeswehr. Soldaten sollen das gefräßige Schwarzwild jagen - und so die Verzögerung der Ernte verhindern.
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(Foto: picture-alliance/ dpa)

Den Einsatz der Bundeswehr gegen Wildschweine hat der Bauern- und Winzerverband Rheinland-Pfalz Süd angeregt. Um das Problem zu bewältigen, müssten die gefräßigen Tiere gejagt werden, eventuell mit militärischer Hilfe, erklärte der Verbandspräsident und CDU-Bundestagsabgeordnete Norbert Schindler. Das Problem sei mit normalen Jagdmethoden nicht mehr zu lösen.

In diesem Jahr machten den Landwirten nicht nur das Wetter, sondern auch die gefräßigen Wildschweine zu schaffen. Die vom Schwarzwild verursachten Schäden hätten die Ernte zusätzlich verzögert, hieß es. Neben den eigentlichen Schäden in den landwirtschaftlichen Kulturen blieben auch Mähdrescher immer wieder im Boden stecken, der von den Schweinen aufgewühlt wurde.

Der Verbandspräsident, der für die CDU im Bundestag sitzt, forderte die rheinland-pfälzische Umweltministerin Margit Conrad (SPD) auf, die Jagd in besonders betroffenen Gebieten anzuordnen.

dpa

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