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Sean Spicer scheint hier die  Fotografen zu beargwöhnen.
Sean Spicer scheint hier die Fotografen zu beargwöhnen.(Foto: REUTERS)

Über die Praxis im Weißen Haus: CNN-Reporter bezeichnet Spicer als "nutzlos"

Der Medienstreit in den USA hält an: Bei der neuesten Kritik gegen den Sprecher der US-Regierung nimmt Jim Acosta kein Blatt vor den Mund. Die schweren Vorwürfe sind eine Reaktion darauf, nur noch ausgewählten Journalisten alle Informationen zukommen zu lassen.

Im Dauerstreit zwischen Medienvertretern und dem Weißen Haus hat CNN-Starreporter Jim Acosta den US-Regierungssprecher Sean Spicer als "nutzlos" bezeichnet. "Der Pressesprecher gelangt an einen Punkt, wo er regelrecht nutzlos ist", sagte Acosta im CNN-Fernsehen. Spicer beantworte Journalistenfragen unzulänglich, aber das sei längst nicht alles.

Acosta reagierte auch auf die Praxis des Weißen Hauses, für einen Teil der täglichen Presse-Briefings keine Kameras oder professionellen Tonaufnahmen mehr zuzulassen. Bisher war ein großer Teil der Briefings frei zugänglich in alle Welt übertragen worden. Spicer macht jetzt einen Teil der Informationen aber nur noch einem kleinen Kreis von Reportern zugänglich. Anscheinend etabliere sich zunehmend als neue Norm, "dass dem Präsidenten der Vereinigten Staaten ermöglicht wird, sich zu isolieren und keine harten Fragen zu beantworten", sagte der Reporter. "Er hat seit Februar keine richtige Pressekonferenz mehr abgehalten."

Trump steht seit Beginn seines Wahlkampfes auf Kriegsfuß mit den Medien. Interviews gibt er mit Vorliebe seinem Haussender Fox News aus dem Imperium des konservativen Medienzaren Rupert Murdoch, der in aller Regel wohlwollend über den Präsidenten berichtet. Berichte, in denen Trump und seine Arbeit als Präsident kritisch beleuchtet werden, bezeichnet der Republikaner oft als "Fake News".

Quelle: n-tv.de

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