Politik

Minister sprechen über Rückkehr: Chance für alte Nummernschilder

Eisenhüttenstadt - früher "EH", heute "LOS", Landkreis Oder-Spree.
Eisenhüttenstadt - früher "EH", heute "LOS", Landkreis Oder-Spree.(Foto: picture alliance / dpa)

Die Verkehrsminister von Bund und Ländern wollen auf ihrer nächsten Konferenz über die Wiedereinführung alter Autokennzeichen sprechen. Den Antrag dazu stellte Thüringen, wie das Landesverkehrsministerium in Erfurt mitteilte.

Kommunen in verschiedenen Bundesländern fordern, ihre bei Kreisreformen weggefallenen alten Kennzeichen wieder einzuführen. Zu den Vorreitern gehört das sächsische Plauen, dass das ungeliebte "V" für Vogtland gern wieder gegen das frühere "PL" tauschen möchte. Zu den Chancen des Vorhabens gab das Ministerium keine Einschätzung ab. Die Verkehrsminister treffen sich am 6. und 7. April in Potsdam.

Allein in Sachsen haben 13 Kommunen beim Verkehrsministerium einen entsprechenden Antrag gestellt. In Thüringen schließen sich mindestens 7 Kommunen der Forderung an, in Bayern mindestens 12. Bei Straßenbefragungen in 80 deutschen Städten hatte ein Team des Heilbronner Volkswirtschafts-Professors Ralf Bochert eine Zustimmung von 73 Prozent zu dem Vorhaben festgestellt.

Der Sprecher des Thüringer Verkehrsministeriums kündigte außerdem an, die Minister würden in Potsdam auch über die Einführung sogenannter Wechselkennzeichen reden. Diese könnten Besitzer mehrerer Fahrzeuge von einem auf ein anderes Auto übertragen.

Quelle: n-tv.de

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