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Schwieriger Kreisverkehr: Die Länge und das Gewicht der Lastwagen stellen Fahrer und Straßen vor enorme Herausforderungen.

Schwieriger Kreisverkehr: Die Länge und das Gewicht der Lastwagen stellen Fahrer und Straßen vor enorme Herausforderungen.
(Foto: picture alliance / dpa)

Freitag, 30. Juli 2010

Bundesweiter Test startet 2011: Die Gigaliner kommen

Till Schwarze

Trotz vieler Bedenken plant die Bundesregierung einen neuen Testversuch mit Riesen-Lastwagen: Die 25-Meter-Brummis sollen 2011 über deutsche Straßen rollen. Kritiker warnen vor den "Monster-Trucks".

Über deutsche Straßen wird bald eine neue Welle von Riesen-Lkw rollen. Die Bundesregierung plant einen bundesweiten Testbetrieb sogenannter Gigaliner oder Eurocombi, die von ihren Gegnern auch als "Monster-Trucks" bezeichnet werden. Das sind bis zu 25 Meter lange Lkw, die bis zu 44 Tonnen schwer werden dürfen. Bislang erlaubt sind maximal 19 Meter Länge und ein Gewicht von bis zu 40 Tonnen. Über 200 Firmen wollen an dem Feldversuch teilnehmen. Während Handels- und Logistikbranche von einer überfälligen Innovation sprechen und billigere sowie größere Transportmöglichkeiten erwarten, warnen Kritiker vor den Gefahren der Riesenlastkraftwagen und teuren Folgen für den Steuerzahler.

Anfang 2011 ist mit dem erneuten Testversuch zu rechnen.

Anfang 2011 ist mit dem erneuten Testversuch zu rechnen.
(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Aufzuhalten sind die Riesen-Brummis aber nicht mehr. "Es geht nur noch um das Wie, nicht um das Ob", erklärt das Bundesverkehrsministerium auf Anfrage von n-tv.de. In einer gerade eingesetzten Arbeitsgruppe von Bund und Ländern werden die Startbedingungen für den Feldversuch mit den "Lang-Lkw" besprochen. Doch auch wenn einige Bundesländer erhebliche Bedenken gegen die Einführung der riesigen Gefährte haben – verhindern werden sie ihren Einsatz nicht mehr. Zwar möchte die Bundesregierung möglichst viele Länder mit im Boot haben, wie es heißt. Durchsetzen kann sie die Entscheidung aber auch ohne Zustimmung der Länder. Und dazu scheint Verkehrsminister Peter Ramsauer im Zweifel entschlossen. Mit einem Start ist nach Informationen von n-tv.de im ersten Halbjahr 2011 zu rechnen.

"Der falsche Weg"

Ramsauer vollzieht damit eine Kehrtwende, die bereits im schwarz-gelben Koalitionsvertrag beschlossen wurde. Sein sozialdemokratischer Vorgänger Wolfgang Tiefensee hatte sich 2007 nach einigen Testläufen und mehreren Studien gegen eine Zulassung der Riesen-Brummies entschieden. Und auch die gemeinsame Verkehrsministerkonferenz von Bund und Ländern hatte sich im gleichen Jahr gegen deren Einführung ausgesprochen. Begründung: Zu viele Risiken, zu viele offene Fragen. Damals war es allerdings noch um bis zu 60 Tonnen schwere Lkw gegangen, weshalb das Bundesverkehrsministerium auch keinen Widerspruch zu dem Beschluss sieht. Von einer "maßvollen Erhöhung der Lkw-Fahrzeuggrößen" ist die Rede.

NRW-Verkehrsminister Voigtsberger bei seiner Ernennung durch Ministerpräsidentin Hannelore Kraft.

NRW-Verkehrsminister Voigtsberger bei seiner Ernennung durch Ministerpräsidentin Hannelore Kraft.
(Foto: picture alliance / dpa)

Nordrhein-Westfalens Verkehrsminister Harry Voigtsberger wirft Ramsauer allerdings vor, damit falsche Prioritäten zu setzen. "Das Ziel ist nicht, den Güterverkehr von der Schiene auf die Straße zu verlagern", sagt er n-tv.de. Die Riesen-Lkw nennt er "den falschen Weg". Der SPD-Politiker glaubt auch nicht, dass es bei der 44-Tonnen-Obergrenze bleiben wird. "Wenn man die Monster-Trucks einmal hat, wird man sie auch voll beladen wollen", sagt er. In NRW gab es 2007 auch einen Testbetrieb mit den Riesen-Lkw, aber im Gegensatz zur schwarz-gelben Vorgängerregierung spricht sich Rot-Grün nun gegen ihre Zulassung aus.

Warnung vor den Monstern

Voigtsberger hält die Gigaliner schlicht für zu gefährlich. "Die verursachen Probleme auf den Straßen", sagt er. Ob es um Überholmanöver, Wendemanöver oder Autobahnbaustellen geht – die "Monster-Trucks" stellen für ihn potenzielle Gefahren im Straßenverkehr dar. Der Verkehrsminister warnt zudem vor den Risiken für die Infrastruktur. Straßendecken, Brücken, Ampelanlagen, Leitplanken – sie alle sind auf bestimmte Maximalbelastungen ausgerichtet. Wenn das bislang zulässige Gesamtgewicht überschritten wird, stellt sich die Frage, ob die Infrastruktur dem noch gewachsen ist.

Das sieht auch Andreas Geißler so. Der Verkehrsexperte der Allianz Pro Schiene – einem Bündnis von Gewerkschaften, Automobilclubs, Umwelt- und Verbraucherverbänden – führt drei Gründe gegen die Zulassung der Riesen-Lkw an: Sie seien umweltschädlich, die Anpassung von Straßen und Brücken komme den Steuerzahler teuer zu stehen und sie seien eine zusätzliche Gefahr für die Verkehrssicherheit.

Kraftstoffverbrauch soll sinken

Solche Einwände weisen Befürworter der Riesenlastwagen allerdings zurück. Das Gewicht der Fahrzeuge werde auf mehr Achsen verteilt und stelle kein Problem mehr dar, sagt Burkhard Capell, Logistikexperte des Bundesverbands Groß-, Außenhandel und Dienstleistungen. Sein Verband ist Initiator und Wegbereiter der Gigaliner und möchte am liebsten auch 60-Tonner auf die Straßen schicken. Die großen Trucks böten enorme Vorteile: Die C02-Emmissionen und der Kraftstoffverbrauch würden sinken, die Transportkapazitäten steigen und die Zahl der Lkw auf den Straßen sinken. "Aus drei Lkw werden zwei", sagt Capell n-tv.de mit Blick auf das größere Transportvolumen. Dass Kritiker einwerfen, solche Einsparungen würden durch zusätzlichen Güterverkehr auf der Straße wieder aufgehoben, verneint Capell.

Aus 3 wird 2: Befürworter loben den geringeren Verbrauch der Gigaliner und erwarten weniger Verkehr.

Aus 3 wird 2: Befürworter loben den geringeren Verbrauch der Gigaliner und erwarten weniger Verkehr.
(Foto: picture-alliance/ dpa)

Die Logistik- und Handelsbranche dringt mit aller Macht auf die Zulassung der Riesen-Trucks. Anlass ist der ständig wachsende Güterverkehr, der Deutschlands Straßen verstopft. Zahlen aus dem baden-württembergischen Verkehrsministerium gehen etwa von einem Anstieg von bis zu 70 Prozent in den nächsten 15 Jahren aus. Eine Herausforderung für alle Transportwege – ob Schifffahrt, Bahn oder Straßenverkehr. Handel und Industrie dringen zudem auf größere Transportkapazitäten.

Der wichtigste Grund für die Forderung nach Riesen-Lkw dürften aber die geringeren Transportkosten sein. Das sehen selbst Kritiker der Riesen-Trucks. "Die Transportkosten werden um 20 bis 25 Prozent günstiger sein als bislang", sagt Pro-Schiene-Experte Geißler. Das ist für ihn allerdings kein gutes Zeichen. Er befürchtet, dass damit der Transport auf der Straße noch attraktiver wird und sich Güterverkehr von der Schiene zurückverlagert.

"Feigenblatt Erkenntnisgewinn"

Geißler kann auch nicht verstehen, warum eine erneute Diskussion überhaupt nötig ist. Schließlich wurde 2007 der Beschluss der Verkehrsminister gefasst. Der erneute Probebetrieb läuft für ihn nur mit dem "Feigenblatt Erkenntnisgewinn", das die gewünschte Zulassung der Riesen-Lkw ermöglichen soll. "Damit sollen Fakten geschaffen werden."

Ein Vergleich: Ein Riesen-Lkw neben einem herkömmlichen Lastwagen.

Ein Vergleich: Ein Riesen-Lkw neben einem herkömmlichen Lastwagen.
(Foto: ASSOCIATED PRESS)

Der Meinung ist auch Nordrhein-Westfalens Verkehrsminister Harry Voigtsberger. Anstatt einseitig auf die Zulassung der Riesen-Brummies zu dringen, sollte man lieber zusammen überlegen, wie man den Güterverkehr auf Schienen und Wasserwegen ausbauen könnte. Wenn aber mit Einführung der großen Lkw der Ausbau von Straßen und Brücken nötig wäre, fehle dieses Geld in Zeiten knapper Kassen für die Schiene.

EU debattiert Einführung

Auch Verkehrsexperte Geißler fordert statt der Riesen-Trucks einen Ausbau des Schienengüterverkehrs. Zumal dort noch Kapazitäten vorhanden seien und im Gegensatz zur Straße auch einfach zusätzliche Wagen an einen Zug angehängt werden könnten. Vor allem der kombinierte Verkehr aus Schiene und Straße sei noch ausbaufähig. "Da liegt die Zukunft", sagt Geißler. Doch die Bundesregierung habe erst einmal die Investitionsmittel für solche Verladeterminals gekürzt.

Geißler warnt zudem vor einem fatalen Zeichen, sollten die Riesen-Lkw in Deutschland fahren dürfen. Denn auch auf europäischer Ebene wird ihre EU-weite Zulassung derzeit diskutiert und ist ähnlich umstritten wie hierzulande. Befürworter sind vor allem die skandinavischen Länder und die Niederlande, wo Riesen-Lkw bereits fahren dürfen. Wenn in Deutschland nun die Lang-Lkw fahren können, würde damit auch eine europaweite Zulassung wahrscheinlicher.

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Kommentare
Fernschreiber schreibt:
30.07.2010 07:00

Ich habe ja nichts gegen eine Testphase von solchen Lastern...aber sollte nicht wirktlich lieber die Bahn mal richtig Geld investieren? ODer die Regierung vielmehr? Es ist nun einmal Fakt, dass es sowieso schon eng wird auf deutschen Straßen, und das Benzin wird bestimmt nicht billiger!


Autofahrer schreibt:
30.07.2010 07:20

Sorgen mache ich mir auch um enge Baustellen und z.B. Autobahnauffarten. So ist es teilweise jetzt schon schwierig bei starkem LKW verkehr ordentlich auf die Autobahn zu kommen. Wird der Beschleunigungsstreifen erheblich verlängert sehe ich da kein Problem, aber vermutlich kommen die LKWs und der Rest bleibt. Dürfen diese Monster dann auch auf Landstraßen fahren?


MegaTruck schreibt:
30.07.2010 07:52

Was für ne Frage, natürlich dürfen die dann auch auf Landstraßen fahren, das is ne einfache frage der logik und logistik! Ich sehe oben genannte Probleme Baustellen, Unfall, Staus, etc. eher kritisch entgegen. Mfg


mucki526 schreibt:
30.07.2010 08:06

Ich stelle mal folgende Hypothesen auf: 1. Wenn viele kleine Lastwagen durch weniger große ersetzt werden, gehen dadurch Arbeitsplätze verloren für Kraftfahrer, 2. Wird nicht mehr konsumiert werden. Schon heute sind viele kleine Fuhrunternehmer am kämpfen. 3. Solch große Trucks machen in USA evt. Sinn, wo sie tausende von Kilometern von Küste zu Küste fahren durch unbewohnte Einöde oder im skandinavischem Eis. Sie machen keinen Sinn im kleinen dichtbesiedeltem Deutschland mit seinen Kurven. 4. Man wird die Monstertrucks nur dort beschränken können, wo die Brücken nicht tragen. Also haben wir die Riesentrucks auch im Stadtverkehr, mit allen Folgen und Risiken für die Anwohner. 5. Der ökologische Weg ist doch der Transport mit der Bahn, aber Umweltschutz spielt wohl keine Rolle mehr, sondern Gewinnmaximierung einer Lobby?


klaus neumeier schreibt:
30.07.2010 08:40

Na, da haben die Lobbyisten mal wieder die Taschen geöffnet. Welch ein Unsinn - solch eine Entscheidung ist gegen alle Logik und nachhaltige Verkehrspolitik. Güter auf die Schiene ! das hilft der Bahnn, schafft Arbeitsplätze und schont die Umwelt.


tn schreibt:
30.07.2010 08:46

Die Herren Politiker reden immer nur davon Güter auf die Schiene zu bringen, seit 15 Jahren beschäftige ich mich beruflich täglich damit Güterverkehr im kombnierten Verkehr zu organisieren. Leider kann ich keine zusätzlichen freien Kapazitäten erkennen und es gibt kaum Kundenfreundlichkeit. Sollte es mal gelingen große Anteile von täglichen Verbrauchsgüter über die Schiene abzuwickeln dann wird die Gesellschaft bestimmt auf einige Dinge im Tagesverbrauch verzichten müssen.


waldfeeraven schreibt:
30.07.2010 09:18

Profitgier ist gefährlich. Mal abgesehen davon dass wir noch die Folgen von Duisburg zu verdauen haben, sollten wir uns überlegen inwieweit dieses Projekt sinnvoll umsetzbar ist: ich kenne bei uns in den umliegenden Dörfern einige Kurven in den Hauptverkehrsstraßen, wo diese Megaliner gar nicht um die Ecke kämen - wer bezahlt dafür, wenn so einer mal längers irgendwo stecken bleibt? Und durch diese Straßen rollen bei uns täglich hunderte von Lkws, der Ruf nach Umgehungsstraßen wird täglich lauter, doch die Kommunen winken ab, weil kein Geld da ist. Vielleicht hätten die Herren da oben dafür auch eine praktische Idee...


MaM schreibt:
30.07.2010 09:19

Es wäre interessant, von den Kritikern mal Vorschläge für die Bewältigung des erwarteten Güterwachstums zu bekommen, die wirklich funktionieren! Die Schiene könnte nicht mal das kommende Wachstum aufnehmen, geschweige vom heutigen Straßenvolumen noch etwas übernehmen. Das ist reine Augenwischerei der Bahnlobby. Und seien wir doch mal ehrlich - wir wollen alle heute alles haben und zwar sofort. Diese Verfügbarkeit bietet nun mal nur der Lkw. Wenn wir auf unser Frischobst aus Südeuropa verzichten und unserer Internetbestellung 5 Tage mehr Zeit geben würden, sähe es auf unseren Straßen ganz anders aus..


rwk schreibt:
30.07.2010 09:54

Das Problem ist nicht: wie bekomme ich mehr Ware auf größeren LKWs von A nach B, sondern der Verkehrsminister sollte sich lieber darum kümmern, dass die Bahn mehr Fracht von A nach B in kürzerer Zeit schafft. Drei Tage von München nach Hamburg ist nicht zeitgemäß. Dann könnte man die Zahl der LKW langfristig verringern. Bei Steigerungen von 50 in 10 Jahren droht schon bald der totale Verkehrskollaps, egal wie groß die LKW sind. Die zerstörten Strassen zahlt der Steuerzahler. Die Bahn investiert aber nichts, lieber baut sie ab oder setzt selbst auf LKW als größter Spediteur des Landes. Irrsinn ! Auf der Schiene liegt die Zukunft, aber nicht mit der pomadigen Deutschen Bahn, leider.


Mexx schreibt:
30.07.2010 10:10

Die Zulassung dieser LKWs ist längst überflüssig. Wir sind der führende Industriestandort Europas und wir leben sehr gut von unserer deutschen Wirtschaft die sich gottseidank noch immer gegen die asiatische behaupten kann sonst sähe es hier nämlich ganz anders aus. Von daher müssen wir alles tun und fördern was der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft nützt damit wir überhaupt das Geld für Öko- und Sozialprojekte haben. Denn wo soll denn das Geld in Deutschland herkommen wenn nicht von der deutschen Industrie und ihren Mitarbeitern


CMI schreibt:
30.07.2010 10:16

Ich bin überzeugt, daß eine größere Verlagerung von LKW auf die Schiene zwar möglich ist - aber unrealistisch. Dafür müßte die Bahn einen besseren Service anbieten. Momantan ist es noch zu kompliziert, zu bürokratisch und zu statisch. Größte Gefahr für mich ist die Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer durch die Gigaliner. Viele LKW-Fahrer haben Ihre Frachter schon jetzt nicht richtig unter Kontrolle, verursachen Staus, gefährliche Situationen Überholen im Überholverbot ist alltäglich und immer wieder schwere Unfälle mit Toten. Bei dieser Gelegenheit könnte man wieder einmal über ein generelles Überholverbot von LKW zumindest zu den Stoßzeiten nachdenken.


Peter Kircher schreibt:
30.07.2010 10:23

diese LKW haben weder einen längeren Bremsweg noch schlechtere Kurvenlaufeigenschaften, als bisherige Lastzüge. Heute wird in allen neuen LKW modernste Technik verbaut. ABS, EBS usw. sind schon lange in Serie. Es geht keine zusätzliche Gefahr von längeren Fahrzeugen aus. Die Antwort ist eher politisch. Je nach Lager/Partei werden die Argumente hingebogen, ohne objektiv zu sein. Der Nutzen der neuen Technik liegt auf der Hand: Ein Teil des prognostizierten Wachstums des Güterverkehrs kann durch mehr Ladekapazität ohne zusätzliche LKW abgewickelt werden.


Joachim V. schreibt:
30.07.2010 11:03

Größere LKW bedeuten mehr Ladung pro Fahrer und Fahrzeug, also weniger Kosten. Weniger Kosten bedeutet, dass in Zukunft noch mehr Lager auf die Straße verlegt werden. Sprich, der Steuerzahler bezahlt das Lager von VW, BMW, Mercedes und Co. Außerdem steigt mit den geringeren Kosten die Anzahl der LKW eher noch schneller an. Schiene ist keine Lösung, solange die Deutsche Bahn da das Sagen hat. Mein Vorschlag wäre, die LKW Maut soweit zu erhöhen, dass damit die Kosten für die Infrastruktur gedeckt würden, gemäß dem Prinzip: Wer nutzt, der zahlt. Aber das bleibt wohl Utopie. Stattdessen kommen Verkehrskollaps, Umweltkollaps, Gesundheitskollaps...


doudale schreibt:
30.07.2010 11:26

Die Gefahren, die von diesen Bigtrucks ausgehen wurden im Artikel z.T. erwähnt: unzureichende Infrastruktur. Was noch unerwähnt blieb: Autofahrer gibts auch noch, und Radlfahrer... Überholen wird riskanter sollte mann auf Landstraßen dann besser bleiben lassen u. die Zunahme des Schwerverkehrs wird deswegen bestimmt nicht abnehmen siehe Zulassungszahlen.


Pad schreibt:
30.07.2010 11:32

Das war ja abzusehen. Leider! Was viele nicht bedenken, ist dass die bislang gebauten Straßen inkl. BAB nicht für so eine Belastung ausgelegt sind. Das bedeutet die Straßen gehen noch schneller kaputt. Das kostet noch mehr Geld und sorgt für noch mehr Baustellen. Hier sieht man leider wieder einmal, dass man den Ministerposten nicht bekommt weil man Sachverstand hat, sondern weil man lange genug den richtigen Leuten nach dem Mund geredet hat. Schade um die Steuergelder ...


Peter Kircher schreibt:
30.07.2010 11:42

Sehr geehrter Herr Joachim V., Ihre Forderung, die Maut soweit zu erhöhen, dass die Infrastruktur davon bezahlt werden kann, ist 2010 schon Realität: LKW Mauteinnahmen und Investitionen in die Infrastruktur Straße halten sich mit jeweils ca. 4 Milliarden Euro die Waage. Das heißt: der LKW zahlt heute schon das gesamte deutsche Straßennetz, der PKW fährt kostenlos.


cpt p schreibt:
30.07.2010 11:52

Dass diese irrsinnigen Dinger die Straßen noch schneller und noch kräftiger verdellern dürfte wohl unbestritten sein. Aber für die Reparaturen gibt es ja dann die PKW-Maut.


guenni schreibt:
30.07.2010 11:58

Die Idee Güter auf die Bahn statt in die Lang-Lkw scheitert an der Bahn: Die Bahn hat ihren Stückgutverkehr vor 30 Jahren abgeschafft und an vielen Strecken die Bedienung von Gleisanschlüssen mit Einzelwaggons eingestellt. Die Bedienung haben manche Privatunternehmen übernommen. Das Ideal der DB ist heute der Güter-Ganzzug, der z.B. zwischen Wolfsburg und Emden pendelt. Das wissen auch die Politiker, die immernoch von Güter auf die Bahn reden und das Volk verdummen. Unabhängig davon sind die Laufzeiten bei Bahn und Schiff - und damit die Kapitalbinung - für hochwertige Güter viel zu lang, um eine Alternative zum Lkw zu bieten.


Wilfried Winkler schreibt:
30.07.2010 12:07

wie schon viele geschrieben haben: Es ist der falsche Weg. Solange wir Butter aus Irland, Wasser-tomaten aus Holland, Tafelwasser aus Frankreich und t-shirts aus China kaufen, wird der LKW Verkehr jährlich zunehmen und auch die großen Trucks brauchen. Es ist der falsche Weg. Wenn sich in den Hirnen erst der Gedanke breit machen wird, daß GUT besser ist als BILLIG, wird der Güterverkehr nicht mehr zunehmen, aber die Umsätze regionaler und lokaler Produzenten. Dann brauchen wir die Riesenlaster sowieso nicht mehr. Es ist also die Frage eines verantwortungsbewußten Konsums, nicht der Machbarkeit, die über die Notwendigkeit der neuen LKWs entscheidet.


tn schreibt:
30.07.2010 12:22

Allen Kritiker mal kurz erläutert, statt zu heuscheln müßt Ihr erstmal auf die so lieb gewonnenen Dinge vezichten, wie z.B. sofortige Verfügbarkeit, übernacht Lieferungen und nicht zu letzt volle Regale im Supermarkt. Und wenn Ihr dann damit umgehend könnt, seit Ihr berechtigt diese Megaleistung, die schon heute von den Logitikern erbracht wird zu kritsieren, denn die Spediteure verbrauchen die Güter die Sie transportieren nicht, aber die Konsumenten auch die die heute für die Straßenbenutzung fast nichts bezahlen. Immer erstmal an die eigene Nase fassen


ferdi binger schreibt:
30.07.2010 12:31

Sehr geehrter Pad und cpt p, wenn Sie mir erklären könnten woher Sie die Idee haben, dass die Straßen durch Eurocombis mit einem Gesamtgewicht von 44 Tonnen mehr belastet würden als durch herkömmliche LKW, wäre ich Ihnen sehr dankbar. Das Gegenteil ist beim Eurokombi der Fall, da die Achslast geringer ist als bei Standard 40 Tonnen-LKW. Selbst bei dem vor einigen Jahren diskutierten Gesamtgewicht von 60 Tonnen was übrigens schon zu der Zeit von so gut wie keinem Spediteur gefordert wurde wäre die Straßenbelastung nicht höher gewesen. Allein an Brücken wäre es zu einer höheren Belastung gekommen. Doch dies ist mit der Senkung des Gewichts auch nicht mehr der Fall hierzu vielleicht mal die Studie der BASt lesen: http://www.bmvbs.de/Anlage/Original_987986/BASt-Studie Gigaliner.pdf Auch die Angst, dass diese LKW bald durch die Innenstädte fahren kann ich nicht nachvollziehen, da kein wirtschaftlich denkender Mensch diese Lkw-Kombinationen dort einsetzen würde. Das sind haltlose Argumente, die von Gegnern gebracht werden, um die Angst der Menschen vor den längeren Kombinationen zu schüren. Eine konstruktive Teilnahme an einer Diskussion zur Bewältigung des Güteraufkommens kommt allerdings von dieser Seite äußerst selten. Ich finde es sehr interessant, wenn Menschen anderen Menschen Sachverstand absprechen, ohne dass sie selbst sich richtig informiert haben.


erika6000 schreibt:
30.07.2010 12:32

Natürlich stehen die Interessen der Wirtschaft im Vordergrund der Politiker, schließen gehen Politiker dort Ein und Aus. Politiker genießen es von der Wirtschaft eingeladen und bewirtet zu werden. Wie heißt das Sprichwort? Eine Hand wäscht die andere?? Wer verzichtet gern auf die Vorteile der Verbandelung zwischen Politik und Wirtschaft? Der kleine Steuerzahler bleibt auf der Strecke, dieses interessiert die Obrigkeit jedoch wenig, wenn es darum geht eigene Interessen durchzusetzen. Hartz IV, Kindergeld und Rente kürzen...., auch da sind sich Politik und Wirtschaft einig, geht es auch hier um den kleinen Steuerzahler, der keine Macht ausüben kann oder/und sein Geld in die Schweiz und anderswo rüber trägt. Es ist an der Zeit, dass sich der deutsche Steuerzahler endlich aufstellt, um gegen die immer größer werdende Profitgier anzugehen! Es ist bald zu spät!


Didi schreibt:
30.07.2010 12:56

Auch heute sind schon Lkw mit 44to zulässigem Gesamtgewicht ganz legal unterwegs. Bedingung ist hier nur der kombinierte Verkehr. Von daher sehe ich diesen Schritt eher als längst überfällig an. Es ändert sich ja nichts am Gewicht. Nur am Volumen des Laderaums und Größe des Fzg. Dieses Gewicht wird zusätzlich noch auf mehr Achsen verteilt. Von daher kann keine Rede sein, dass diese Fahrzeuge die Strassen mehr strapazieren. Ganz im Gegenteil... Und ich gehe davon aus, das die Gigaliner von hinten als solche gekennzeichnet werden. Von daher kann sich auch jeder Autofahrer auf solche Fahrzeuge einstellen. Im Strassenverkehr gilt immernoch der Grundsatz der gegenseitigen Rücksichtnahme. Leider wissen die Autofahrer zu wenig über die Fahrphysik eines Lkw und urteilen nur objektiv.


der Peiler schreibt:
30.07.2010 13:02

Leider geben Politiker direkt mit Ihrer Wahl den gesunden Menschenverstand an der Garderobe ab. Die Gigaliner sind nur ein Beispiel dafür. Jeder kennt genügend Ecken und Kreisverkehre, um die so ein Brummer nicht rumkommt. Und Navis, die ihn anders lotsen könnten, gibt es meines Wissens noch nicht. Das andere Beispiel ist die Bahn. Durch den Privatisierungswahn wurden viele Gleise und speziell auch Gütergleise stillgelegt, weil unwirtschaftlich. Statt in den Ausbau der Güterbeförderung zu investieren wurde wegrationalisiert, was nur irgend ging, um für den geplanten Börsengang eine freundliche Bilanz präsentieren zu können. Die Zeche zahlen die Bürger und die Umwelt. Warum das Ganze! Weil der Staat in seiner Unfähigkeit, mit dem Geld seiner Bürger vernünftig umzugehen, sich ständig neue Einnahmequellen zu erschließen sucht und dabei auch vor dem Tafelsilber nicht zurückschreckt. Für mich heißt der Weg zurück zur Bundesbahn. Der Staat hat in meinen Augen die Verpflichtung, auch die abgelegensten Ecken in Deutschland verkehrsmäßig zu erschließen. Nur dann kann man dort leben und arbeiten. Das Mehr an Mitarbeitern, das dafür notwendig wird, muß sich sein Geld schon nicht beim Arbeitsamt abholen.


Andreas schreibt:
30.07.2010 13:28

Ist schon bedauerlich wieviele Leute sich hier äußern ohne wirklichen Sachverstand zu haben. Wie soll denn eine Politik in Deutschland ohne Konsens mit der Wirtschaft aussehen??? Wer stellt denn die Arbeitsplätze in Deutschland? Güter auf die Bahn ist schon seit sehr langer Zeit überholt. Oder holen Sie sich ihre Milch, den Fernseher, Kühlschrank, PC oder was auch immer am Bahnhof ab??


Norbert Weber schreibt:
30.07.2010 13:47

Für mich gilt immer noch: Der Umwelt zuliebe: BRUMMIS AUF DIE SCHIENE. Aber vielleicht macht sich der Monster-Truck besonders gut im Stau. Weiter so, sag ich, bis hin zum Verkehrsinfarkt sind es nur noch wenige Schritte...


ferdi binger schreibt:
30.07.2010 14:16

Wo es sinnvoll ist, werden Güter auf die Schiene gebracht. Teilweise wollen Spediteure mehr Güter über die Schiene transportieren, können dies aber nicht, da keine Kapazitäten da sind / von der Bahn geschaffen werden. Mich würde mal interessieren, wer von den Kommentatoren schon einmal einen Eurocombi live gesehen hat, mal drin saß oder ihn um einen Kreisverkehr hat fahren sehen. Dank der Dolly-Achse kommt der Eurocombi um jede Ecke, um die auch ein Sattelzug kommt. Ich finde es schade, dass diese Diskussionen immer emotional oder ideologisch geführt werden und Fakten und Ergebnisse aus der Praxis und Studien ignoriert werden oder man sich eben nicht wirklich mit dem Thema beschäftigt. Aber meckern ist ja auch einfacher.


Michi schreibt:
30.07.2010 15:27

Ich sehe schon die Schilder am Heck: VORSICHT FAHRZEUG SCHWENKT AUS und schon ist der PKW-Fahrer Schuld bei einem Unfall. An oberster Stelle steht doch nur mehr Profit. Kosteneinsparungen werden nicht an den Verbraucher weiter geleitet. Man sollte ersteinmal LKWs und Busse wieder mit 2 Fahrern besetzen und die Winterreifenpflicht, Überholverbot auf sämtlichen Autobahnen, Abstandswarner und Fahrspurassistenten für beide Fahrzeugarten dringend einführen.


ga schreibt:
30.07.2010 16:03

Die Diskussion ist müßig, solange man das Übel nicht an der Wurzel packt. Brauchen wir wirklich Tomaten aus Spanien und Holland und Knoblauch aus Chile am Bodensee? Oder auch Äpfel. Ich würde diese meiner Meinung nach unnötigen Massentransporte mal einer gehörigen Prüfung unterziehen. Auch die Lebensmitteldiskonter sollen sich hier ihrer Verantwortung für die Umwelt bewußt sein.


fraetz schreibt:
30.07.2010 16:45

Da ist über all ein bischen Wahrheit und ein bisschen Lobby dabei. Klar wäre es schön, wenn man mehr Güter auf die Bahn bringen könnte. Jedoch ist gegenüber dieser Konzernführung eine Brechstange ein flexibeler Gegenstand. Eins verstehe ich jedoch nicht. Wieso eine Dolly-Achse ist ein kurzer Anhänger bestehend aus ein bis drei Achsen und einer Sattelkupplung zur Aufnahme eines Sattelaufliegers das Durchfahren eines Kreisverkehrs verbessern soll. Im Prinziep bleibt es somit eine Drehschemellenkung. In Scandinavien habe ich solche langen Lastzüge gesehen. Weiterhin ist das Thema der Lastverteilung und der geringeren Achslast auch nur die halbe Wahrheit. Die Zugmaschinen bleiben von der Gesamtmasse und deren Verteilung auf die Achsen die selben. Nur der Anhänger wird länger und erhält damit mehr Achsen. Übrigens, das Einleitungsbild zeigt recht deutlich, wie GUT man mit dem Euroliner im Kreisverkehr herum kommt. Irgend ein Kommentator schrieb, dass 2 Euroliner soviel transportieren, wie 3 herkömmliche Lastzüge und begründet damit eine Treibstoffersparnis. Das halte ich schlicht weg für unsinn. 3 herkömmliche Lastzüge können gegenwärtig eine Gesamtmasse von 120 Tonnen bewegen. 2 Euroliner hingegen nur 88 Tonnen. Das würde heißen, dass in Deutschland um ein vielfaches mehr Bettfedern und Schaumstoff als schwere Güter transportiert werden. Wenn ich mir unsere Straßen anschaue und dazu noch das Thema Überladung ist das unglaubwürdig. @ Andreas Auch als die Bahn noch Güter weiter verteilte als wie sie es jetzt macht, konnte ich die Milch beim Milchmann und den Fernseher im Elektroladen kaufen und nicht auf dem Bahnhof. Euroliner und Städte Wie gut, dass alle Industrie- und Gewerbezentren gleich neben der Autobahn liegen. War nicht ein Vorteil des LKW, dass das dauernde Umladen entfallen kann? Wie ist das mit den findigen Spediteuren, die um die Autobahnmaut zu sparen ihre Brummis lieber auf der Bundesstraße fahren lassen. Dummer Weise verlaufen diese nun mal durch Städte und Kommunen. Dem zu Folge ist es sicher, dass diese Euroliner auch bald zum zerfahrenen Stadtbild gehören werden. Da unsere Bundesregierung uns auf den Sparkurs eingeschworen hat, wird es mit dem Konsum sowie so weniger. Der Verband der Einzelhändler hat es ja für das Erste Halbjahr bestätigt. Dem zu Folge, liebe Spediteure und Logistiker und wie Ihr alle heißt, müsst ihr einsehen, dass der kleine Steuerzahler nicht mehr so viel Penunze hat, um den Straßenausbau für dieses Projekt zu ermöglichen. Auch ihr müsst dazu euren Beitrag leisten. Das müsst ihr mal einsehen. ;-Da immer mehr immer weniger konsumieren können wird es auch nicht zu den von einigen hier befürchteten Lieferengpässen kommen wenn es die Euroliner nicht gibt. Scandinavien von der Infrastruktur mit Deutschland zu vergleichen ist etwa so, als wenn man die berühmten Äpfel mit Dachschindeln vergleicht.


Klinki schreibt:
30.07.2010 16:57

Herr Peter Kircher.. Sie scheinnen ja ein richtiger Schlaumeier zu sein. zitat: diese LKW haben weder einen längeren Bremsweg noch schlechtere Kurvenlaufeigenschaften, als bisherige Lastzüge. Heute wird in allen neuen LKW modernste Technik verbaut. ABS, EBS usw. sind schon lange in Serie. Es geht keine zusätzliche Gefahr von längeren Fahrzeugen aus. zitat ende. ..natürlich haben diese Art von LKW einen längeren Bremsweg, denn sie sind ja auch schwerer. das gleiche gilt für die Kurvenlaufeigenschaften. Was nützen einem ABS, EBS usw, wenn der Fahrer eingenickt ist, oder sich die Fußnägel schneidet. Was passiert wenn so ein Super LKW ungebremst in einen Stau reinfährt brauch ich Ihnen wohl nicht zu sagen. Das solche SuperLKW die Strassen freier machen ist ja wohl ganz grosser unfug..denn es wird einfach mehr Ware gefahren. und wenn ich dann die Logistikbranche höre, das die Maut so hoch ist, wird mir Unwohl. Denn die höhere Maut wurde auf den Frachtpreis aufgeschlagen...der Endverbraucher zahlt im grunde genohmen die Maut. Nicht umsonst wachsen die Speditionen wie Pilze aus dem Boden, denn das Geschäft läuft sehr gut. auch mit der Maut


Thomas der Trucker schreibt:
30.07.2010 17:05

Also Leute ich fahre seit 25 Jahren Hängerzug und Auflieger, ich will einen Gigaliner fahren, am besten noch heute ! Egal wie kurvenreich deutschland ist, durch die Technik der Trucks kommt man heute durch die engste Kurve, egal ob der Bock 19meter oder 25meter lang ist und auch wenn der 35meter lang wäre, so stellt das überhaupt kein fahrerrisches Talent da sondern man fährt eben und die technik nimmt die kurve. Ist eben so.


Max schreibt:
30.07.2010 17:25

... und wenn der Fahrer dann mal kurz einnickt und in ein Stauende fährt, werden die 60 Tonnen die nächsten 60 Autos und Insassen ineinander schieben!!!


Arnold Michalek schreibt:
30.07.2010 17:32

An alle Befürworter! Warum glaubt ihr haben die Verkehrsminister den Gigalinern 2007 eine Absage erteilt


Michael Scherf schreibt:
30.07.2010 18:48

Hier wird immer wieder die Bahn genannt, als Alternative zum Strassentransport. Das ist unrealistisch. Eine gesunde Mischung aus allen Transportarten ist sinnvoller... Hinzukommt, dass die Bahn bei den Abfahrtszeiten zu unflexibel ist. Hierzu bedarf es einer gewissen orlauf-, wie auch Nachlaufzeit, was die Transporte zu den Schienen, wie auch von den Schienen weg betrifft. Nicht jede Spedition hat einen Gleisanschluss... Ich denke, man könnte die Gigaliner im Linienverkehr durchaus sinnvoll einsetzen. Im Verteilererkehr wären sie fehl am Platz; da sind sich wohl alle einig...


tn schreibt:
30.07.2010 22:11

Antwort an Arnold Michalek, weil die eigentlich keine Anhnung davon haben. Für einen Politiker ist nach der Wahl vor der Wahl. Nur die aktive Zeit Pensionsansprüche prägen ein selbstbewußtes handeln und tun.


Christian schreibt:
31.07.2010 02:53

Wer sehen möchte wie unsere Straßen in ein paar Jahren aussehen der muss nur kurz in die USA schauen. Dort sind solche Monster Alltag und die Straßen sind so schlecht und total überlastet, dass man glaubt auf einem russischen Feldweg zu fahren. Europa ist einfach zu klein für diese Monster!


Frank Heinrich schreibt:
31.07.2010 11:41

ich kann die ganze Aufregung nicht verstehen. Last auf die Schiene zu bringen ist für kleine Unternehmen schlicht unmöglich. Die Bahn lässt kleine Unternehmen überhaupt nicht auf die Schiene und verweist ausschlisslich an die ihr gehörenden Logistiker, die schlicht durch unverschämt überteuerte Preise ein Versand von Gütern und Waren kleiner Unternehmen ausschliessen. Bei Speditionen ist das kein Problem, dort können auch kleine Unternehmen Lasten als Zuladung bzw. beiladung verschicken... darüber sollte mal nachgedacht werden. Frank Heinrich


Siegfried Serrahn schreibt:
31.07.2010 12:06

Ich stelle fest, daß bei den Kommentatoren sehr viel Unwissenheit vorhanden ist... 1. Auch N-TV sollte besser recherchieren, was denn überhaupt LANG-LKW sind. 2. Neben dem GIGALINER wird auch der s.g. BIG MAXX/ ca.17,80 m Sattelzug getestet. 3. Von 60 T-LKW sprechen nur Unwissende oder Lobbyisten der Bahn., in Deutschland ist ein zul.Gesamtgewicht der LKW von 40 t erlaubt, außer beim s.g. Kombiverkehr.Da sind 44 t erlaubt.Höhere Gewichte nur mit Sondergenehmemigungen..!!! 4. Da selbst die Fachpresse den Lang-LKW nicht erklären kann und welche Fahrzeuge beim Feldversuch mit INNOVATIVEN Nutzfahrzeugen teilnehmen, wundert mich gar nichts.. 5. Das Thema ist so kompliziert, daß selbst vermeintliche Fachleute durch die Aussagen des Bundesverkehrsministeriums und Berichte der Fachmedien verwirrt werden.. Siegfried Serrahn


Trucker-Nici schreibt:
02.08.2010 10:04

An alle Bahn-befürworter und Verteidiger, aber in allen ehren, ich komme aus einer region die nennt sich auch ENERGIE-REGION LAUSITZ und das mit gutem Grund, in unmittelbarer nähe haben wir 3 Große Braunkohlekraftwerke Tagebaue, etliche Wasserkraftwerke und unzählige Windkraftanlagendie kann man schon garnicht mehr zählen. und jetzt sage mir noch einer DIE BAHN KOMMT, aber nicht ohne Strom. Die Bahn mag in erster Linie eine saubere sache sein aber beim genaueren hinsehen erzeugt auch eine Bahn Emissionen und Immissionen, wenn auch indirekt.


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