Unfall in IndienExplosionen bei McDonald's
Nach der Explosion im McDonald's-Restaurant auf der Insel Sulawesi ist es auch in einer Filiale in Bombay zu einer Explosion gekommen.
Bei der Explosion in einem McDonalds-Restaurant in Bombay sind mindestens 17 Menschen verletzt worden. Vermutlich sei eine Klimaanlage defekt gewesen, teilte die Polizei mit.
"Es sieht auf jeden Fall nicht nach Sprengsätzen aus", sagte der Polizeichef Bombays. Auch bei der Suche mit Spürhunden seien keine Hinweise auf Sprengstoff gefunden worden. Das Restaurant liegt in einem belebten Bahnhof der indischen Finanzmetropole.
Anschlag in Indonesien
Am Vortag waren bei einem mutmaßlichen Bombenanschlag auf ein McDonald's Restaurant auf der indonesischen Insel Sulawesi drei Menschen getötet worden.
Der Sprengsatz detonierte, als das Restaurant in der Stadt Makassar voll besetzt war mit Moslems, die das Ende des Fastenmonats Ramadan feierten.
Die Polizei vernahm eigenen Angaben zufolge elf Personen, verhaftet wurde aber niemand. Unter den Verhörten sei auch ein Mann, der kurz vor dem Anschlag eine Warnung per Handy erhalten und das Restaurant verlassen hatte.
Zeitgleich ereigneten sich in der überwiegend moslemischen Stadt noch zwei kleinere Explosionen, eine in einem Autogeschäft und eine weitere auf der Straße. Vermutlich war dort ebenfalls eine selbstgebastelte Bombe aus Schwarzpulver von einem Motorrad gefallen. Verletzt wurden bei diesen Explosionen niemand.
Wer hinter dem Anschlag auf die McDonald's-Filiale steht, ist weiter unklar. Die Polizei hat noch keine Anhaltspunkte dafür, ob der Anschlag mit dem Blutbad von Bali im Zusammenhang steht. Auf der indonesischen Ferieninsel waren am 12. Oktober mehrere Sprengsätze detoniert. Fast 200 Menschen wurden getötet, die meisten von ihnen ausländische Touristen. Nach den Anschlägen hatten mehrere Staaten des Westens Reisewarnungen für Indonesien ausgesprochen.