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Politik
FDP-Chef Westerwelle: Die Regierungsbeteiligung bekommt den Liberalen in Umfragen nicht besonders gut.

FDP-Chef Westerwelle: Die Regierungsbeteiligung bekommt den Liberalen in Umfragen nicht besonders gut.
(Foto: dpa)

Mittwoch, 27. Januar 2010

Mehrheit für Rot-Rot-Grün: FDP rutscht unter 10 Prozent

Im wöchentlichen Stimmungstest von Forsa verlieren die Liberalen erneut und rutschen auf 9 Prozent ab. Die Grünen erreichen derweil einen neuen Stimmungsrekord.

Die Grünen legen in der Gunst der Wähler weiter zu, die FDP verliert an Zustimmung. Im wöchentlichen "Stern-RTL-Wahltrend" des Forsa-Instituts sank die Regierungspartei im Vergleich zur Vorwoche um 2 Punkte auf 9 Prozent. Seit der Bundestagswahl vor vier Monaten, als sie 14,6 Prozent der Stimmen holten, haben die Liberalen damit mehr als 5 Prozentpunkte verloren.

Forsa-Chef Manfred Güllner sagte dem "Stern", ein Teil der FDP-Abwanderer sei zur Union zurückgekehrt, ein anderer Teil in die Wahlenthaltung gegangen. Der Zulauf zu den Grünen stamme überwiegend aus dem großen Reservoir der enttäuschten ehemaligen SPD-Wähler.

SPD unverändert schlecht

Die Grünen im Stimmungshoch - das dürfte Fraktionschefin Künast gefallen.

Die Grünen im Stimmungshoch - das dürfte Fraktionschefin Künast gefallen.
(Foto: AP)

Die Grünen steigern sich erneut um einen Punkt und erreichen mit 16 Prozent einen neuen Zustimmungsrekord. Die Union verbesserte sich um einen Punkt auf 36 Prozent. Keine Veränderung gab es für die SPD, die bei 21 Prozent verharrt.

Die Linke liegt in der Umfrage, die vor der Rücktrittsankündigung ihres Parteichefs Oskar Lafontaine durchgeführt wurde, stabil bei 11 Prozent. Für "sonstige Parteien" wollen 7 Prozent der Wähler stimmen.

Gemeinsam liegen Union und FDP mit 45 Prozent nunmehr 3 Punkte hinter SPD, Grünen und Linken (zusammen 48 Prozent).

dpa

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